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Politik & Wirtschaft

Malawi, Chintchene Inn MalawiMalawi ist seit dem 6. Juli 1964 von Großbritannien unabhängig und seit 1966 eine Präsidialrepublik, die im Commonwealth vertreten ist. Im Jahr 1994 fanden die ersten freien Wahlen des Landes seit 1964 statt. Die Verfassung trat 1995 in Kraft und wird seit dem mit Mehrparteiensystem geführt.

Das Staatsoberhaupt Malawis ist gleichzeitig Oberbefehlshaber der Armee und Regierungschef. Er wird direkt auf 5 Jahre gewählt und ernennt die Mitglieder seines Kabinetts. Das Einkammerparlament, die „National Assembly“, besteht aus 193 Abgeordneten, die alle auf eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt werden.

Neben der Regierungspartei DPP (Democratic Progressive Party) sind folgende Oppositionsparteien von großer Bedeutung: Die MCP (Malawi Congress Party), die UDF (United Democratic Front), die AFORD (Alliance for Democracy), die RP (Republican Party), die NDA (National Democratic Alliance), PPM (People’s Progressive Movement), MGODE (Movement for Genuine Democratic Change) sowie einige weitere Bewegungen.

Malawi wird über die Einteilung in drei Regionen und 28 Distrikte verwaltet. Die Northern Region mit den 6 Distrikten Chitipa, Karonga, Likoma, Mzimba, Nkhata Bay, Rumphi, die Central Region mit den 9 Distrikten Dedza, Dowa, Kasungu, Lilongwe, Mchinji, Nkhotakota, Ntcheu, Ntchisi und Salima, sowie die Southern Region mit den 13 Distrikten Balaka, Blantyre, Chikwawa, Chiradzulu, Machinga, Mangochi, Mulanje, Mwanza, Neno, Nsanje, Phalombe, Thyolo und Zomba.

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Wirtschaft

Malawi zählt zu den ärmsten Staaten der Erde. Auch wenn sich die Regierung bemüht die Wirtschaft aufzubauen und die Armut zu bekämpfen, ist das Land Malawi, Malawi See Malawi, Safari Beach Lodge Malawidurch etliche strukturelle Probleme in seiner nachhaltigen Entwicklung entscheidend behindert. Schuld daran sind unter anderem die mangelhafte Infrastruktur, das geringe Bildungsniveau, die hohe Analphabetenrate, die Auslandsverschuldung, sowie fehlende Anbindungen an den Weltmarkt. Eine weitere Ursache liegt in den fehlenden Ressourcen, die sich fast einzig und allein auf das Kohlevorkommen beschränken.

Der wichtigste Wirtschaftzweig Malawis ist die Landwirtschaft, in der überwiegend für den Eigenbedarf Hirse, Mais, Maniok, Hülsenfrüchte, Tee und Zucker angebaut werden. Tabak, Kaffee und Baumwolle sind hingegen für den Export gedacht. Der Agrarsektor beschäftigt 90 % der Bevölkerung und erbringt fast 40 % vom BIP und fast 90 % von den Exporteinnahmen.

Der Dienstleistungssektor und die Industrie sind auch weiterhin schwach entwickelt. Die Industrie konzentriert sich auf die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte. Haupthandelspartner Malawis sind Deutschland, die USA, Südafrika, Japan, Sambia und Großbritannien.

 

 

 

 

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