
Ruanda weist eine Bevölkerung von rund 11 Millionen Einwohnern auf. 42% der Einwohner ist unter 14 Jahre alt, lediglich 2,7% sind älter als 65 Jahre. Die Bevölkerungssichte beträgt 314 Einwohner pro Quadratkilometer. Somit ist Ruanda das am dichtesten besiedelte Land Afrikas. Hinzu kommen eine hohe Zahl an Flüchtlingen aus der Demokratischen Republik Kongo. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei rund 2%.
Während der Kolonialzeit wurden die Stämme „Hutu“, „Tutsi“ und „Twa“ definiert welche sich nach der Wirtschaftsbasis unterscheiden. So sind die Tutsi hauptsächlich Rinderzüchter, die Hutu Bauern und die Twa überwiegend Jäger/Sammler und Töpfer.
Das Grauen des Völkermordes brachte für mindestens 75% der Tutsi den Tod. Doch di große Rückwanderung der Exil Tutsi während der folgenden Jahre vergrößerte die Tutsi Bevölkerung wieder wesentlich.