
Flora
Der Großteil Ruandas gilt als Hochland mit einer durchschnittlichen Höhe von 1.500 Metern. Höchster Punkt ist der Karisimbi in den nördlichen Vulkan Bergen. Die westliche Grenze bietet der Binnensee Lake Kivu welcher zum ostafrikanischen Grabenbruch gehört. Im Osten wird Ruanda von den weiten Akagera Sümpfen und im Grenzgebiet zu Uganda und dem Kongo von den Virunga Vulkanen begrenzt.
Im Großen und Ganzen findet man in Ruanda drei verschiedene große Landschaftsformen: das zentrale Hochland, die Kongo-Nil Wasserscheide und die östliche Senke.
Mit einer Höhe von 1.500 -2.000 Metern repräsentiert das zentrale Hochland das „Land der tausend Hügel“. Zahlreiche Wasserläufe durchschneiden die Hügellandschaft und sorgen so zusammen mit den gemäßigten Temperaturen für fruchtbaren Boden welcher der Landwirtschaft dient.
Die Kongo-Nil Wasserscheide erstreckt sich vom Westen neben den Virunga Vulkanen entlang des Kivusees. Das Seeufer ist geprägt von steilen Hängen und tiefen Buchten mit weißen Sandstränden und einer Wassertemperatur von ca. 23 Grad.
Die östliche Senke zeichnet sich aus durch ein trockenheißes Klima und Buschsavannen wie im Akagera Nationalpark. Augrund der trockenen Böden ist hier nur wenig Viehzucht und Bodenbau anzutreffen.
Fauna
Der Höhepunkt einer jeden Ruanda reise ist sicherlich der Besuch der letzten überlebenden Berggorillas im Volcanoes Nationalpark. Außerdem gibt es viele Schimpansen, Colobus Affen, grüne Meerkatzen, Paviane, Mangaben und viele weitere Primatenarten.
Die einheimische Vogelwelt umfasst zum Beispiel den glanzvollen Rwenzori Turaco, Nashornvögel, afrikanische Kolibris und Nektarvögel. Natürlich gibt es auch in Ruanda die klassischen Safaritiere wie Antilopen, Zebras, Giraffen und Nilpferde.
Ruanda beheimatet fast 700 verschiedene Vogelarten und hat die höchste Konzentration an Vögeln pro Quadratmetern in Afrika.