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Nationalparks/Städte/Inseln

Nationalparks

Arusha Nationalpark

Tansania, Arusha Nationalpark Tansania, Elefanten TansaniaIm Norden von Tansania, nordöstlich der Stadt Arusha liegt der Arusha Nationalpark mit einer Größe von 137km2, womit er der zweitkleinste Nationalpark des Landes ist. Zwischen den Gipfeln des Mount Meru und des Mount Kilimanjaro befindet sich die reizvolle Landschaft mit drei unterschiedlichen Naturräumen und einer artenreichen Flora. Einerseits die vogelreichen Bergseen, Moore und Urwälder, andererseits die eindrucksvolle Kraterlandschaft mit dem im Westteil des Parks emporsteigenden Vulkan Mount Meru, dem zweithöchsten Berg des Landes. Aber auch der Ngurdoto Krater mit der sumpfigen Caldera oder den steilen Kraterwänden schafft einen imposanten Anblick. Vom dortigen Aussichtspunkt „Mikindu Point“ können Sie bei klarer Sicht sogar den Mount Kilimanjaro bestaunen.

Kennzeichnend für den Park sind der ostafrikanischen Olivenbaum, der gemeinsam mit der Dattelpalme, der Wilden Mango und dem Würge-Feigenbaum zu den typischen Baumarten der Ngurdoto-Region gehören. Letzterer hat wild wachsende Luftwurzeln, sodass Sie sogar mit dem Auto hindurchfahren können.

Tiere wie Büffel, Wasserböcke, Elefanten, Duikern und Giraffen leben zwar auch im Arusha Nationalpark, sind jedoch eher selten anzutreffen. Eine gute Chance diese zu beobachten ergibt sich allenfalls an den kleinen Seen „Longil“ und „Jembamba“ sowie an den „Lokie Swamps“, wenn die Wildtiere das Gewässer zum Trinken aufsuchen. Vögel wie Ägyptische Wildgänse, Kronenkraniche oder Pelikane sind durchaus häufiger zu sehen. Auf dem Weg hinauf zum Mount Meru, dessen Besteigung meist um die drei Tage dauert und sehr niveauvoll ist, sollten Sie unbedingt beim prächtigen Mayo-Wasserfall Halt machen. In der Trockenzeit können Sie dort eine erfrischende Naturdusche genießen.

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Gombe Stream Nationalpark

Tansania, Safari Tansania, Giraffen TansaniaDer 1943 gegründete Gombe Stream Nationalpark ist mit nur 51km2 der kleinste und trotzdem teuerste Nationalpark von Tansania. Er liegt eingebettet in einem Regenwald am Ufer des „Lake Tanganyika“, rund 20 km nördlich von Kigoma und zieht sich bis zum 1.000 Meter hohen Gipfel der Msekela Hills, an denen kleine Bergbäche hinunter fließen. Der Gombe Stream Nationalpark ist vor allem für den Schimpansenbestand sowie die Forschungsarbeit von Jane Goodall, die das Verhalten der Tiere untersuchte, bekannt. Jedoch bewohnen das Gebiet auch farbenfrohe Stummelaffen, Diademmeerkatzen sowie neugierige Paviane, die keine Anzeichen von Scheu zeigen. Ab und zu lassen auch sich Waldschweine, Buschböcke, Genet-Katzen und Waldbüffel blicken. Anders als die Wildtieren, können Sie die prächtigen Schmetterlinge, von denen es um die 250 verschiedene Arten gibt,problemlos beobachten.

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Katavi Nationalpark

Der Katavi Nationalpark ist der drittgrößte und zugleich unberührteste und wildeste Nationalpark von ganz Tansania. Er liegt im nördlichen Ausläufer des „Rukwa Valleys“ und wurde 1997 mit Zustimmung der Bevölkerung auf die heutige Größe erweitert. Das 4 471 km2 große Areal wird von Grasland, morastartigen Savannen und Sümpfen dominiert und von dichten Miombo-Trockenwäldern umgeben. Zahlreiche Wildtiere, darunter Zebras, Giraffen, Defassa-Wasserböcke, Antilopen, sowie mehr als 400 Vogelarten haben hier ihren Lebensraum gefunden und stellen für Löwen, Leoparden, Fleckenhyänen, Gepard, Wildhunde und Krokodile gefundenes Fressen dar. Eine Besonderheit des Katavi Nationalparks sind die großen Büffelherden, die großartigen Elefanten, von denen es rund 4.000 Exemplare gibt sowie die dichteste Ansammlungen an Flusspferden und Krokodilen, die in keinem anderen Park in solch einer Menge vorkommen. Zu den eher seltenen Tierarten gehören das Puku, das Sadaby und die Rappen- und Pferdeantilopen, die eigentlich nur im südlichen Teil des Afrikanischen Kontinents beheimatet sind aber auch im Katavi Nationalpark vorkommen.

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Lake Manyara Nationalpark

Rund 130 km westlich der Stadt Arusha befindet sich auf etwa 900 Metern Höhe der im Jahr 1960 gegründete Lake Manyara Nationalpark. Er wurde von den Maasai nach der kurzstieligen Euphorbienart „Emanyara“ benannt, die von der Volksgruppe als Schutzwall für das Vieh genutzt wird. Allein 230km2 des 330 km2 kleinen Gebiets werden vom See des Rift Valley bedeckt, welches sich von Mozambique über Tansania bis ans Rote Meer hinzieht und an dem sich oftmals pinkfarbene Flamingos tummeln. Nur zwischen August und November trocknet der Lake Manyara soweit aus, dass die exotischen Vögel in dieser Zeit nicht anzutreffen sind.

Tansania, Indischer Ozean TansaniaDas Landschaftsbild wird von einer mit Gras bewachsener Savanne geprägt, die sich mit Sumpfgebieten und Grundwasserwäldern die mehr als 30 verschiedene Baumarten umfassen, abwechselt. Neben Baobabs, Mahagoni, Akazien bedecken übergroße Tamarindbäume oder Palmen die Fläche. Prachtvolle Zypressen, wilde Feigen und Leberwurstbäume zieren das Landstück. Letztere sind auf Grund der hinabhängenden Früchte zu dem Namen gekommen, die wie Leberwürste an dünnen Zwirnen vom Ast hängen.

Der Lake Manyara Nationalpark ist der Lebensraum für die artenreiche Fauna, zu der unter anderem Zebras, Nashörner, Gnus, Impalas, Warzenschweine, Dik-Diks, Klippspringer, Büffel sowie Giraffen, Diadem-Meerkatzen, Buschböcke, Paviane und Grüne Meerkatzen zählen. Auch die Elefantenpopulation, die den Park als Aufenthaltsort gewählt hat, gehört zu einer der größte in ganz Afrika. Zu einer Besonderheit des Nationalparks zählen allerdings die Löwen, die es sich in den Baumästen gemütlich machen und ein Nickerchen halten. Wenn Sie sich im See suhlende Flusspferde beobachten wollen, sollten Sie die „Hippo Pools“ am Mto Wa Mbu River aufsuchen. Sie finden in dem Gewässer eine erfrischende Abkühlung, ebenso wie die vielen Kormorane, Pelikane, Störche und Nilgänse, die eine kleine Auswahl der über 400 verschiedenen Vogelarten darstellen. 

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Mahale Mountains Nationalpark

Ungefähr 150 km südlich von Kigoma liegt der 1500 km2 große Mahale Mountans Nationalpark, der die Größe des Gombe Nationalparks um das dreißigfache übersteigt. Er wurde 1980 vom Präsidenten Nyerere gegründet und schützt neben dem Bestand an Schimpansen auch einen uferangrenzenden Wasserstreifen. Der paradiesische Park liegt auf einer Halbinsel am Tanganyika-See die von den grünen Bergzügen der Mahale Mountains umgeben wird. Die unberührte Landschaft wird von einem feucht-tropischen Bergwald, einer Savannengraslandschaf sowie einer trockenen Baumsavanne mit Miombowäldern und weiteren 300 Baumarten gekennzeichnet. Hier leben schätzungsweise 1000 Schimpansen die einst wegen ihrem Fleisch gewildert wurden. Aber auch Elefanten, Giraffen, Kudus, Riesenwaldschweine, Löwen, Büffel, Zebras, Eland- und Pferdeantilopen leben in diesem wunderschönen Nationalpark. In der Nähe des Ufers halten sich zudem meist afrikanische Wildhunde, Buschböcke, Paviane, Mungos, rote Stummelaffen sowie schwarzweiße Stummelaffen die hier endemisch sind, auf.

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Mikumi Nationalpark

Einst unter dem Namen „little Serengeti of the south“ bekannt, ist der Mikumi Nationalpark durch die Erweiterung zum drittgrößten Nationalpark des Landes geworden. Der Name des 1964 gegründeten Parks ist das Kisuaheli-Wort für die Borassus-Palme, die in vielen der nahe gelegenen Orte wächst. AuTansania, Mikumi Nationalpark Tansania, Nilpferde Tansaniaf etwa 520 Metern Höhe, eingebettet in den Miombewald der Uluguru Mountains liegen die „Mkata Plains“, eine große Überschwemmungsebene an der häufig Kudus, Guerezas, sogenannte schwarz-weiße Stummelaffen sowie Rappenantilopen halt machen. Aber auch die Wasserlöcher, Flussläufe und die Savannen der „Mkata Flood Plain“ ziehen die dort lebenden Tiere an. Die Landschaft zieren Boababs, Schirmakazien und Tamarindbäume. Einzigartig sind jedoch die prachtvollen Hibiskusblumen, die während der Regenperiode in lila und gelb erstrahlen. Auch die Tierwelt des Mikumi Nationalparks besticht mit seiner Vielzahl an rund 2000 Elefanten, gigantischen Büffelherden, Zebras, Gnus, Pavianen, Giraffen, Wasserböcken, Schakalen, Meerkatzen, große Kudus, Mugos, Löwen, Schwarzbauchtrappen, Rappenantilopen, afrikanische Wildhunden, Geparden, Servalkatzen, und Pythonschlagen, die allerdings meist außer Sichtweite in den waldreichen Gebieten im Süden leben. Auch die Nilpferde lassen sich hervorragend in ihren „Hippo Pools“ am Mkata River beim Plantschen zusehen.

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Mt. Kilimanjaro Nationalpark

Höhepunkt des 756 km2 großen Mount Kilimanjaro Nationalparks ist der gleichnamige Berg, der kurz „Kili“ heißt und der höchste Berg Afrikas sowie der höchste freistehende Berg weltweit ist. Er entstand mit der ersten Eruption vor rund 1 Million Jahren und steht seit 1973 unter nationalem Schutz. 16 Jahre später wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der höchste Punkt der Erhebung ist der schneebedeckte Kibo, ein breiter und flacher Kratergipfel mit dem Reusch Krater. Die dortige höchste Spitze ist der auf einer Höhe von 5.896 Metern liegende „Uhuru Peak“, die „Freiheitsspitze“.

Der Mount Kilimanjaro Nationalpark hat fünf unterschiedliche Vegetationszonen: Die „Lower Slopes“, ein ehemaliges Waldgebiet mit vulkanischen, fruchtbaren, Böden die noch zum Anbau und als Weideland genutzt werden und zu denen Wildsträucher und Tiefland-Waldflächen und gehören. In der „Rainforest Zone“, Urwälder in einer Höhe von bis zu 3.000 Metern in der vor allem Elefanten, Büffel und Elandantilopen beheimatet sind, wachsen über 2.000 unterschiedliche Planzen- und Baumarten die sich trotz der sehr speziellen klimatischen Bedingungen angepasst und sich somit zu endemischen Arten herausgebildet haben. Kennzeichnend für die dritte Zone, die „Moorland Zone“ sind die hochwachsenden Pflanzen wie die Erica arborea, oder Lobelie, Blumenwiesen und Felder. Eine Besonderheit sind hier die Riesekreuzkraute, die viel Regen- und Tauwasser speichern können und sich so gegen den abnehmenden Niederschlag wappnen.

Tansania, Sonnenuntergang Tansania, Dhow TansaniaVon diesem Gebiet auf einer Höhe zwischen 3.000 und 4.000 Metern Höhe, ist der Blick auf die Vulkanlandschaft atemberaubend. Die letzten zwei Vegetationszonen sind die „Alpine Zone“, eine Halbwüste in der sehr hohe Temperaturen herrschen und in der lediglich Moose, Flechten, Stohblumen und Grasbüschel wachsen. In dieser Zone fällt der wenigste Regen im ganzen Land. Die „Arctic Zone“, die höchste Zone des Mount Kilimanjaro hat Temperaturen von bis zu minus 10°C. Hier gibt es kaum Leben, lediglich ein paar Flechten und Strohblumen, können in der meist mit Eis bedeckten Erde wachen.

Die ersten drei Zonen werden von zahlreichen Tieren bewohnt. Dazu gehören Elandantilopen, Hyänen, Meerkatzen, Babuine, verschiedene Affenarten, Waldschweine, Hochlandratten, Bussarde, Klippspringer, sowie Kilimanjaro-Guerezas, eine Unterart des schwarzweißen Stummelaffen. Nur Giraffen, Löwen und Elefanten die auch im Mount Kilimanjaro Nationalpark vorkommen wandern gelegentlich zum Amboseli Nationalpark. Die Besteigung des Bergs ist grundsätzlich für jeden Besucher möglich und mit einer guten Fitness problemlos zu meistern. Allerdings dürfen die Wanderungen, die zum Teil mehrer Tage dauern und auf denen große Höhenunterschiede überwunden werden nur in Begleitung eines ausgewiesenen Führers durchgeführt werden.

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Ruaha Nationalpark

Mit einer Fläche von 12.950 km2 ist der 1964 gegründete Ruaha Nationalpark, der auch die Wildreservate Rungwa und Kizigo umfasst, der zweigrößte Park von Tansania. Das vielseitige Landstück wird von Sümpfen, offenem, bewachsenem Grasland, tiefen Wäldern, dem rauschenden Great Ruaha River sowie Bachläufen wie der „Mdonya Gorge Schlucht“, einer der Parkattraktionen dominiert. Besonders den östlichen Teil von Ruaha zieren prachtvolle Baobabs, schattenspendende Akazien und Jacaranda-Bäume, dessen Blüten ein Mal im Jahr in violetter Farbe erstrahlen. Das Landschaftsbild runden die etwa 1.800 Meter hohe Berge Mt. Ndanyanya und Mt. Kibirit ab.

Der Ruaha Nationalpark ist zugleich der Lebensraum von einer der größten Kolonien an Wildtieren. Rund 12.000 Elefanten, 30.000 Büffel, 20.000 Zebras, sowie zum Teil riesige Populationen von Antilopen, Löwen, Giraffen, Kudus und Leoparden lassen sich hier beobachten. Die Trockenmonate eignen sich hierfür am besten. Während dieser Zeit versammeln sich die Tiere zum Trinken am Wasser des Great Ruaha, an dem auch die „Hippo und Crocodile Pools“ liegen. Die vielseitige Tierwelt umfasst des weiteren große Herden von Rappen- und Pferdeantilopen, Defassa-Wasserböcken, Grants Gazellen, Wildhunden, Schakalen, Impalas, Straußen und mehr als 450 unterschiedliche Vogelarten, zu denen beispielsweise Geier und Sekretäre gehören.

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Rubondo Island Nationalpark

Tansania, Sonnenuntergang TansaniaIm Südwesten des “Lake Victoria“ befindet sich die 240km2 große bewaldete Insel die zum insgesamt 460km2 großen Rubondo Nationalparks gehört. Er wurde in der deutschen Kolonialzeit zum Tierschutzgebiet erklärt und erhielt 1965 den Status eines Game Reserves, 12 Jahre später dann den eines Nationalparks. Die Erkundung des Parks findet zu Fuß oder mit einem Boot und unter der Führung eines Rangers statt, auf der Sie ursprünglichen Tierarten wie Sitatinga-Sumpfantilopen, Flusspferde, Buschböcke, Mungos, Krokodile, Elefante, Dik Diks, Schimpansen, Giraffen, Kolobusaffen, über 400 Vogelarten und sogar Pythonschlangen treffen und beobachten können. Eine Besonderheit sind die hier lebenden Nashörner, die in einigen anderen Parks gewildert wurden und deswegen nicht mehr anzutreffen sind.

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Serengeti Nationalpark

1951 öffnete der zweitgrößte Park des Kontinents - der bekannte Serengeti Nationalpark - seine Pforten. Er liegt in Nordtansania auf einer Höhe von 950 bis 1.850 Metern und erstreckt sich als Masai Mara bis ins angrenzende Kenia, wodurch die alljährliche Wanderung von über 2 Millionen Tieren ermöglicht wird. Allein dieser Grund führte dazu, dass die UNESCO den Park in die Liste der Weltkulturerbe aufnahm. Der tansanische Teil hat eine Fläche von 15.000 km2 die mit der Fläche des Bundeslandes Schleswig-Holstein zu vergleichen ist und besticht durch seine endlose Weite. Landschaftlich gesehen wechseln sich Grasland, Akazienbüsche, Galerie-Wäldern, Dornbäume, Bachläufe und hügelige Ebenen ab.

Nur die „Kopjes“, riesige Granitfelsen und Urgesteine, die von Büschen und Bäumen umrahmt werden und einen geeigneten Unterschlupf für Giftschlangen, Dik Diks und Kriechtiere bieten, unterbrechen das Landschaftsbild. Der Name dieser Formationen stammt aus dem Holländischen und bedeutet „kleine Köpfe“ Zu den schönsten dieser Felsinseln zählen die „Gol“, „Simba“, „Barafu“ und „Moru Kopjes“. Letztere bestechen durch ihre alten, von den Maasai angefertigten Felsmalereien, die überwiegend jagende Menschen darstellen.

Annähernd alle in Ostafrika vorkommenden Wildtiere sind im Serengeti Nationalpark vertreten. Mit rund 3 Millionen ist er der tierreichste Nationalpark der Welt. Von Löwen, Elefanten, Hyänen, Impalas, Topis, Geparden, Straußen, Warzenschweinen, Füchsen, Colobusaffen, Nil-Krokodilen, Schakalen, Erdwölfen, Pferdeantilopen, Pavianen, Mungos bis hin zu gigantischen Populationen von Gnus, die bei rund 1,5 Millionen Exemplaren liegen, sind alle Tiere vertreten. Des weiteren beheimaten zahlreiche Zebras, Gazellen und Antilopen den Serengeti Nationalpark und bringen in der Kurzgrass-Savanne sogar ihre Jungen zu Welt.

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Tarangire Nationalpark

Dieser Ort ist ein wahres Eldorado für Vogelliebhaber, denn hier leben viele selten vorkommende Vögel. Der gigantische Tarangire Nationalpark entstand 1970 aus ehemaligen Kolonial-Jagdrevieren und liegt in einer hügeligen Landschaft, umgeben von gigantischen Baobabs, Akazien, Borassus-Palmen und Wüstenrosen. Im Herzen des Parks liegt der „Tarangire River“ der im „Burundi-See“ mTansania, Ngorongoro Krater Tansania, Safari Tansaniaündet und für die insgesamt 8 unterschiedliche Landschaftszonen verantwortlich ist, von denen „Nguselororobi“ und „Mkungunero“ - im südlichen Teil von Tarangire - nicht zugänglich sind. Die meisten der Zonen variieren von sumpfigen Savannen über Trockensavannen, Galerie-Wäldern bis hin zu Baumsavannen. Die sehr artenreiche Tierwelt des Tarangire Nationalparks umfasst die größte Elefantenherde des Nordens, Giraffen, Nashornvögel, Zebras, Impalas, Hyänen, Pelikane, Warzenschweine, Klippschliefer, Paviane, Dik Diks, Strauße, Ibise, Löwen und Gnus. Büffel sind meist in der hügeligen Landschaft von Kitibong zu sehen. Die dort wachsenden Haine sind zudem ein idealer Lebensraum für Leoparden. Ein eher selten auffindbarer Bewohner ist die gefürchtete Pythonschlange, die sich gerne in den Bäume versteckt und dank ihrer „Baumrinden-Tarnung“ nicht so schnell zu entdecken ist. Da der Tarangire Nationalpark nicht zu den ganzjährigen Tierparks zählt, sollten Sie darauf achten, nur während der Trockenzeit zwischen Juli und Oktober hinzufahren. Dann ergeben sich auch die besten Gelegenheiten für Tierbeobachtungen.

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Udzungwa Mountains Nationalpark

Seit 1992 besteht der von Prinz Bernhard von den Niederlanden eingeweihte Udzungwa Mountains Nationalpark, ein Paradies besonders für Naturliebhaber und Vogelfreunde der auf einer Höhe zwischen 250 und 2.500 Metern lieg. Regenwald und Sümpfe durchziehen den Udzungwa Mountains Nationalpark, dessen Landschaft von nebelverhangenen Hängen an denen Bäche und Flüsse ins Tal hinunterplätschern und zum Teil sogar in große Wasserfälle wie die „Sanje Waterfalls“ übergehen, geprägt ist. Von den Gipfeln der Udzungwa Mountains, die den artenreichsten Lebensraum für Waldvögel in Ostafrika darstellen, können Sie eine eindrucksvolle Aussicht genießen und bei gutem Wetter sogar bis zu den Uluru Mountains blicken. Ebenso eindrucksvoll ist die Flora und Fauna des gleichnamigen Parks. Ein Viertel der hier wachsenden Pflanzen sind endemisch. Gleiches gilt für die seltenen roten Uhehe Stummelaffen und die Sanje Crested Mangabey, die an den hochstehenden Haarkämmen zu erkennen sind. Auch Guerezzas, Weißnasenmeerkatzen, Säbelantilopen, Löwen, Elefanten, Leoparden, Büffel und die rare Forest-Genet-Cat sind auf der Pirsch zu sehen. Der Besuch des Parks ist nur unter der Führung eines Rangers möglich.

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Städte

Arusha

Im Nordosten von Tansania, am grünen Fuße des Mount Meru, liegt Arusha mit rund 250.000 Einwohnern die Tourismushauptstadt von Tansania. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Märkte kennzeichnen das Stadtbild. Die Stadt ist neben Dar Es Salaam die wichtiges Industriestadt und baut unter anderem Kaffee, Bananen, Mais sowie Schnittblumen für den Export an. Arusha ist ein Tourismuszentrum sowie gleichzeitig Drehscheibe für Safaris und Trekkingtouren und wird deswegen scherzhaft „Dar es Safari“ genannt. Der „Naura River“ trennt die Stadt in zwei Teile. Der östliche wird von Hotels, dem Arusha International Conference Centre in dem auch die vielen Safari-Veranstalter ihren Sitz bezogen haben, dominiert. Westlich davon befindet sich „Downtown“ in dem sich Länden der indischen Bevölkerung, Restaurants, Bars, Hotels, ein Markt und die Busstation befinden. Einen Einblick ins ehemalige deutsche Fort vermittelt Ihnen das naturhistorische Museum an der „Boma Road“. Freitags abends werden im Novotel Maasai-Tänze aufgeführt. Köstlich speisen können Sie in einem der vielen Restaurants, die Gerichte von schweizerischer, indischer bis italienischer Küche servieren. Etwa 10 km außerhalb von Arusha gibt es eine wundervolle Spaziermöglichkeit am „Lake Duluti“, einem Vulkansee der in einen Wald eingebettet ist und von dem aus Sie bei klarer Sicht einen Blick auf den Mont Meru haben.

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Dar es Salaam

Tansania, Mafia Island TansaniaRund 3 Millionen Menschen bewohnen die Stadt Dar es Salaam mit ihren Randgebieten, die kurz „Dar“ genannt wird. Obwohl seit 1973 Dodoma die Hauptstadt des Landes ist, gilt Dar als inoffizielle Hauptstadt in der auch weiterhin die wichtigen Funktionen ausgeübt werden und in der unter anderem internationale Organisationen und diplomatische Vertretungen ansässig sind. Eine Besichtigung der Stadt können Sie problemlos zu Fuß machen. Viele historische oder kulturelle Sehenswürdigkeiten werden Sie in dieser Stadt allerdings nicht finden. Lediglich Ruinen aus der arabischen Zeit, Alleen, Verwaltungsgebäude und Residenzen, sowie einige Kolonialbauten aus der deutschen Vergangenheit in Ostafrika sind noch erhalten geblieben. Letztere liegen umgeben von Palmen und Akazien entlang der „Kivukoni Front“ die in einer maurischen und preußisch-wilhelminischen Architektur mit hohen Dachgiebeln errichtet worden sind und an die deutsch-koloniale Epoche erinnern.

In unmittelbarer Nähe liegen hier alte kaiserliche Regierungsbauten, die einst „Haus 1 bis 5“ hießen und heute vom Gericht von Dar Es Salaam, dem Rechnungsprüfer der Regierung, der Gefängnisadministration, der Planungsbehörde des Präsidenten sowie dem nationalen „Map Department“ belegt werden. Der 1906 erbaute Bahnhof und ehemalige Sitz der Deutsch-Ostafrikanischen Eisenbahngesellschaft liegt in der „kolonialen Hafenmeile“ von Dar es Salaam. Dem Passagierhafen gegenüber liegt die neugotische katholische St Joseph’s Kathedrale. Die „Azania Front Lutheran Chruch“ aus dem Jahr 1899 befindet sich in der Nähe der Azikiwe Street, an der das „New Africa Hotel“ steht. In der Kolonialzeit hieß es „Hotel Kaiserhof“ und war das beste Hotel in ganz Ostafrika. Ein geschichtsträchtiges Gebäude ist die „Karimjee Hall“ in der Julius Nyerere erst vereidigt und dann nach seinem Tod aufgebahrt wurde. Kostbare archäologische Funde aus der Olduvai-Schlucht werden im beeindruckenden „National Museum“ ausgestellt. Neben dem Schädel des „Nussknackermenschen“ erfahren Sie hier Wissenswertes über die Geschichte des Landes und ihre Volksgruppen und können Sich Makonde-Schnitzereien, eine Münz- und Keramiksammlung sowie andere Gegenstände aus der Vergangenheit Tansanias ansehen.

Wenn Sie entlang der palmengesäumten „Ocean Road“ entlang laufen, kommen Sie am „State House“ vorbei. Das 1922 erbaute Gebäude ist die Residenz des Präsidenten von Tansania. Der größte städtische Golfplatz liegt am „Ocean Road Hospital“, einem Bauwerk in maurisch-arabischem Stil in dem die ersten Malariaforschungen unternommen wurden. Unweit davon liegen die „Botanical Gardens“ die 1893 von Professor Stuhlmann errichtet wurden, der in der damaligen Zeit als „kaiserlicher Landwirtschaftsbeauftragter“ tätig war. Hier leben zahlreiche große Pfaue. Am Kreisverkehr an der Azikiwe Street finden Sie das „Askari-Denkmal“, das an die rund 100.000 gefallenen afrikanischen Soldaten im 1. Weltkrieg erinnern soll. Unweit davon treffen Sie auf den asiatischen Teil der Stadt. Hier liegen viele Geschäfte, Imbissstände, Moscheen, Tempel sowie Souvenirläden. Zwischen der Lumumba Street und der Bibi Titi Street steht das „Uhuru Monument“, das die Fackel der Freiheit zeigt, die am Unabhängigkeitstag am 09.12.1961 auf dem Uhuru-Gipfel des Mount Kilimanjaro entzündet wurde.

Frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte können Sie auf dem lebendigen Mzizima-Fischmarkt erstehen. Aber auch der große überdachte Markt an der Tandamuti Street ist gut besucht. Dort werden Lebensmittel, Stoffe, Schuhe und andere Kleinigkeiten verkauft. Wunderschönes Kunsthandwerk wie Batiken, Töpfe, Stickereien oder Kohlmalereien hingegen können Sie in der „Nyumba ya Sanaa Art Gallery“ kaufen, die von Frauen und Behinderten liebevoll hergestellt werden. Das Restaurant im Innenhof lädt zu einer kleinen Pause ein. Tansania, Sonnenuntergang TansaniaAußerhalb von Dar Es Salaam in der Nähe der Selander Bridge liegt der deutscher Friedhof auf dem die Menschen begraben liegen, die im Dienste des deutschen Kaiserreichs tätig waren. Wenn Sie weitere 15 km fahren, erreichen Sie die „Karibu Arts Gallery“ in der jeden Sonntag „Cultural Dances“ aufgeführt werden und in der geflochtene Korbwaren, Skulpturen und die bekannten Makonde-Schnitzereien angeboten werden.

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Dodoma

Auf etwa 1130 Metern Höhe liegt mit rund 180.500 Einwohnern die drittgrößte Stadt von Tansania und zugleich Landeshauptstadt mit dem Namen Dodoma, die 1907 unter der deutschen Kolonialherrschaft gegründet wurde. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht. Die Stadt ist auf dem Reisbrett entstanden und hat lediglich einige alte Gebäude wie den Bahnhof und das „Railway Hotel“ aus der deutschen und britischen Zeit aufzuweisen. In unmittelbarer Umgebung von Dodoma gibt es in den Nordhängen der Southern Highlands die einzigen Weinanbaugebiete des Landes. Hier werden Weinreben aus Frankreich, Südafrika, Italien und Deutschland miteinander gekreuzt und von Mönchen zu Wein verarbeitet. Die Weinkellereien in der Umgebung der Dar Es Salaam Road laden zur Weinprobe ein. Sehenswert sind besonders die etwa 3.000 Jahre alten Felszeichnungen in den „Kolo Rocks“ bei Kondoa, die Vermutungen nach von nomadisierenden Sandewe hinterlassen wurden.

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Zanzibar Town/Stonetown

Die Hauptstadt der Insel Unguja, die eigentlich als Sansibar bekannt ist, ist Zanzibar Town, auch Zanzibar City oder Stone Town genannt. Hier liegt gleichzeitig der Regierungssitz der beiden Inseln, zu der auch Pemba zählt.

Mit etwa 180.000 Menschen die hier leben, ist die Stadt die fünftgrößte von Tansania. Einst lag hier der bedeutendste Hafen von Ostafrika. Viele prachtvolle, ausgeschmückte Bauten entstanden in Zanzibar Town unter der Regierung arabischer Sultane, ebenso wie Moscheen für die überwiegend muslimische Bevölkerung. Die Kultur des halbautonomen Staates wird jedoch auch durch arabische, indische und andere asiatische Einflüsse geprägt und somit finden Sie auch Hindu-Tempel und Kirchen auf der Insel. Der bekannteste Stadtteil von Zanzibar Town ist Stone Town. Im Jahr 2000 stellte die UNESCO dieses Viertel unter Schutz und nahm es in die Liste der Weltkulturerbe auf. Interessant ist jedoch nur das Gebiet „Ng´ambo“, was so viel wie „die andere Seite“ bedeutet.

Die Islamisch geprägte Altstadt erzählt die Geschichte Sansibars und so fühlen Sie sich direkt nach Betreten des Stadtkerns wie in einem einzigartigen Freilichtmuseum. Die schmalen, geheimnisvollen Gassen, der in einem Dreieck angelegten Gegend versprühen einen einmaligen Charme. Das Stadtbild zieren prachtvolle Bauten mit kunstvoll gestalteten Türen, Balkonen und Fensterrahmen aus Holz die sich mit reizvollen Geschäften und Bazaren abwechseln. Zu einer der Sehenswürdigkeiten zählt unter anderem das alte arabische Fort an den „Forodhani Gardens“, das von der omanischen Al-Yarubi-Dynastie in Auftrag gegeben und 1701 fertiggestellt wurde. Tansania, Serengeti Nationalpark Tansania, Giraffe TansaniaEinst wurde es als Gefängnis, in britischer Zeit dann zu zivilen Zwecken genutzt. Seit 1994 ist es ein Amphitheater in dem Tanz- und Musikstücke des „Zanzibar Cultural Centre“ aufgeführt werden. Eines davon ist der „Kilua Dance“, der aus dem Kongo stammt und bei dem in lebhaften Tanzszenen die bösen Geister beschworen werden. Die Westtürme des Forts ermöglichen eine wundervolle Aussicht.

Direkt nebenan liegt das architektonische Wahrzeichen der Insel, dass „Beit el Ajaib“, auch unter „House of Wonders“ bekannt. Dieser Beiname ist auf das erste fließende Wasser und den ersten Aufzug den es hier gab, zurückzuführen. Der Sultanspalast in arabisch-viktorianischer Baukultur ist das größte Gebäude von Stone Town zu dem auch zwei portugiesischen Kanonen aus dem 17. Jahrhundert sowie eine große Uhr, die an alte englische „Clocktower“ erinnert, gehören. Im Osten von Stone Town finden Sie den „Daranjani-Markt“, der von einem deutschen Architekten entworfen wurde und noch immer eine charmante Atmosphäre verbreitet. Jeden Tag herrscht reges treiben. Lebensmittel und unterschiedliche Gebrauchsgegenstände und Souvenirs werden verkauft. Die hier angeboten Fische, Krustentiere und Meeresfrüchte kommen direkt aus dem anliegenden „Dhau-Hafen“ am Ende der Mizingani-Road.

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die „Hammamni Persian Baths“, die persischen Bäder der wohlhabenden Araber, die nicht mehr gebraucht werden, aber weiterhin besichtigt werden können. In einer der vielen Gassen von Stone Town treffen Sie auf die Sankt Joseph’s Kathedrale in romanischem Baustil, die unter der Leitung von französischen Missionaren erstellt wurde. Eine Besichtigung ist nur zur Messe am Sonntag möglich. Geschichtsinteressierte sollten sich das „Natural History und Memorial Museum“ nicht entgehen lassen. Es ist auch unter dem Namen „Beit El Amani“ bekannt, was soviel wie „Haus des Friedens“ bedeutet. Dort erfahren Sie interessantes zum Dhauverkehr, erhalten einen Überblick über die ehemaligen Sultane und den Sklavenhandel aber auch über die britische Protektoratszeit, die Gegenstände wie Ölgemälde von Queen Victoria, Briefmarken und Münzen umfassen. Das Gebäude im hinteren Teil stellt Tiere und Fotos aus und informiert über die Flora und Fauna des Landes. Im Garten sind Riesen-Landschildkröten untergebracht.

Weitere Sehenswürdigkeiten von Stone Town sind das „State House“, die Empfangsresidenz des Präsidenten und das ehemalige Wohn- und Bürohaus des britischen Gouverneurs, der Park „People’s Garden“, auch „Victoria Gardens“ genannt, der „Milestone“, eine Marmorsäule in der verschiedene Orte mit ihren Entfernungen eingraviert sind. Des weiteren gehören das Haus von Lieutnant Sir Lloyd Mathews, dass „Mathew’s House“ in arabischer und viktorianischer Baukunst, das beeindruckende dreistöckige, ehemalige britische Konsulat in der Kanyatta Road, das ehemalige Haus des bekannten Sklavenhändlers Tippu Tip, sowie die anglikanische Kirche von dessen Turm aus sich ein einmaliger Blick auf die Altstadt genießen lässt. Exotische Leckereien, die Sie in einer kleinen Pause genießen sollten gibt es in den „Jamituri Gardens“, die auch unter der Bezeichnung „Forodhani“ bekannt sind.

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Inseln

Pemba Island

Pemba Island mit der lebhaften Hauptstadt Chake Chake, ist die Nelkeninsel des Indischen Ozeans. Rund 4 Millionen Nelkenbäume stehen auf der 1.900 Tansania, Pemba Island Tansaniakm2 großen Insel, die rund 58 km lang und 32 km breit ist. Von hier aus werden die riesigen Mengen an Gewürznelken in die gesamte Welt exportiert, an deren Anbau der Großteil der 280.000 Bewohner beteiligt ist. Genau wie die Menschen auf Sansibar sind 95% islamischen Glaubens und werden als Wapemba bezeichnet. Neben Gummibäumen, Kokospalmen, Mangobäumen, Bananenstauden und Mangrovenwälder ist die grüne, hügelige Landschaft mit Reisfeldern bepflanzt, die sich mit tiefen Tälern abwechseln. Rund 60 % der gesamten Fläche nehmen jedoch Urwälder wie der „Ngezi Forest“ ein. Auf der Insel liegen viele Ruinen wie die historischen „Ngadoni Ruins“ aus dem 11. Jahrhundert, die einsamen Ruinen des Omani-Forts sowie ehemalige Moscheen und Grabmäler. Einige der vielen abgelegenen Badestrände finden Sie an den Seiten der Hauptinsel und auf den kleinen Vorinseln an der Westküste. Die Gewässer rund um Pemba eignen sich hervorragend zum Tauchen und dem Erkunden der bunten Unterwasserwelt mit traumhaften Korallenformationen und mystischen Schiffswracks. Aber auch das Hochseefischen von Barracudas, Schwertfischen oder Black Marlins ist vor Ort möglich.

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Mnemba Island

Ein wahres Paradies finden Sie auf Mnemba Island, einer kleinen Insel mit üppiger tropischer Vegetation vor der Ostküste Sansibars. Übersetzt bedeutet „Mnemba“ im Arabischen "Octopus- Kopf". Umgeben von glasklarem Wasser, können Sie ein Sonnenbad am feinsandigen, weißen Strand genießen. Aber besonders Tauchfans kommen hier auf ihre Kosten. Die traumhaft schöne Unterwasserwelt mit dem rund 20 km langen Korallenriff ist der Lebensraum zahlreicher kunterbunter Rifffische, exotischer Krabbenarten und Riesenschildkröten.

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Mafia Island

Schon fast menschenleer präsentiert sich die kleinste und südlichste Insel, die rund 160 km südlich von der Insel Sansibar liegt und neben den rund 400.000 Einwohnern lediglich eine kleine Zahl an Besuchern aufnehmen kann. Was den Namen der Insel anbetrifft gibt es viele Theorien. Er soll einerseits von einem einst dort leben Clan aus Yemen stammen, andererseits wird gesagt, dass „Mafia“ aus der Kisuaheli-Redewendung „mahalia pa afya“ hergeleitet wurde und übersetzt „ein schöner Ort zum Leben“ bedeutet. Niedliche Fischerdörfchen, traumhafte Lagunen, grüne Regenwälder und gut erhaltene Riffe mit einem intakten Korallenriff an denen es mehr als 400 verschiedene Fisch- und fünf verschiedene Wasserschildkrötenarten gibt, all das hat Mafia Island zu bieten. Allein wegen letzterem sollen Sie hier unbedingt einen Tauchgang unternehmen.

 

 

 

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