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Namibia - das Land der Gegensätze

         

 

Unendlichkeit, Grenzenlosigkeit, Farbenvielfalt, Ein­maligkeit: diese Worte sind nur einige um zu ver­suchen Namibia, dass große Land voller Gegen­sätze, zu be­schreiben. Aber es sind doch nur leere Worte wenn man diese grandiose Region nicht mit eigenen Augen sieht und er­kennt wel­che Wun­der die Natur hier geschaffen hat.
Namibia, früher Süd-West-Afrika ist ein Staat im süd­lichen Afrika, der im Norden an Angola, im Osten an Botswana, im Süden an Süd­afrika und im Westen an den Atlan­tischen Ozean grenzt. Im Nord­osten zieht sich ein etwa 450 km langer und bis zu 50 km breiter Land­streifen, der Caprivi-Zipfel bis zu den angrenzenden Ländern Angola und Sambia.

Jede Region in Namibia beschert Ihnen unvergessliche Eindrücke:
Der Norden von Namibia ist touristisch noch wenig er­schlossen. Städte wie Oshakati und Ondangwa, Tsumeb oder Grootfontein sind die wirt­schaftlichen Zen­tren der Region. Erleben Sie die Weite und land­schaft­liche Schön­heit der Region, besuchen Sie die ehe­maligen Missions­stationen und Kunst­hand­werks­märkte, die be­kannten Baobab Bäume von Tsandi und Uutapi, die Rucana Wasser­fälle oder die Popa-Wasser­fälle bei Bagani.

Besuchen Sie den Caprivi,  ein 450 km langer und bis etwa 100 km breiter Land­streifen. Er entstand 1890 aufgrund eines Tausch­geschäftes zwischen dem Deutschen Kaiser­reich und Groß­britannien: Die Deutschen bekamen den Land­korridor mit dem ge­wünschten Zu­gang zum Sambesi (und obendrein die Insel Helgoland); die Briten erhielten im Gegen­zug die Insel Sansi­bar vor der Küste Deutsch Ost­afrikas (heute Tansania). Der damalige Kanzler, Graf Leo von Caprivi, fungierte als Namens­spender für den Land­streifen.
Die Region Caprivi grenzt heute an die nörd­lichen Nachbar­länder Angola und Sambia, an das südlich gelegene Botswana und ganz im Osten sogar noch an Simbabwe. Der Okavango bildet zunächst die Grenze zu Angola, durch­schneidet dann den West-Caprivi und fließt weiter nach Bots­wana, um dort im welt­berühmten Okavango Delta zu versickern. Die Ufer der Flüsse sind ständig von sub­tropischer Vege­tation gesäumt. Über Park- und Länder­grenzen hinweg bewegen sich Büffel und Elefanten­herden; ab und zu sichtet man seltene Moor­antilopen. Und immer wieder trifft man auf kleine Dörfer und die Menschen, die hier leben.

Auch der Etosha-Nationalpark eines der bedeutendsten Natur­schutz­gebiete Afrikas ist eine Reise wert! Am attraktivsten ist ein Besuch des 22.270 km großen Natur­reservates während der Trocken­zeit von Mai bis Oktober.
Riesige Tier­herden versammeln sich dann in der Morgen- und Abend­dämmerung an den wenigen Wasser­löchern und eröffnen dem faszinierten Besucher das ein­drucks­volle Tier­leben im afri­kanischen Busch. Im Etosha Nationalpark sind sowohl Ele­fanten, Zebras, Gnus als auch Löwen und die seltenen schwarzen Nas­hörner be­heimatet.
 

Der Süden von Namibia birgt eine Fülle von Natur­phäno­menen und garantiert Ihnen einen abwechselungs­reichen und erlebnis­reichen Urlaub. Erleben Sie die roten und gelben Sandberge der Namib­wüste, die atem­beraubenden Schluchten des Fish­river Canyons, die zer­klüfteten Berge der Namib Naukluft den Zau­ber der Karg­heit des Südens.
 

 

Hier, im Gebiet der Volks­gruppen der Namas und Oorlam fin­det sich die der von der Rheinischen Missions­gesell­schaft gegründete Ort Rehoboth aus dem Jahr 1845 mit seinen hei­ßen Quellen, der Ort Marien­tal und der nahe gele­gene Stau­see und Natur­park in dem heute das Hartmann-Bergzebra, Kudu, Gemsbock, Kuhantilope, Strauß und das Spitz­maul-Nashorn anzu­treffen sind.

Bestaunen Sie die Meteoriten-Funde des kleinen Ört­chens Bibeon oder die un­wirklich wirken­den Köcher­baum-Wälder (Aloe dichotoma) die Wahr­zeichen des Sü­dens – in der Nähe von Keet­manshoop. Fantas­tisch wirken auch die auf­ge­türmten Gesteins­brocken auf dem 'Spiel­platz der Riesen'.  Das Ge­lände ist wie ein Skulp­turen­garten anzu­sehen, der auf einem Rund­weg zu be­sichtigen ist.

Ein weiteres High­light Ihrer Reise bildet die Kala­hari. Charakteris­tisch sind die langen, parallel ver­laufen­den roten Sand­dünen, die meistens mit hohen Gras­büscheln be­wachsen sind. Diese trockene, unwirt­liche Land­schaft ist das Zuhause vieler Tier­arten wie Spring­bock, Gemsbock, Strauß und einiger Raubtierarten. Erleben Sie die Fluss­landschaft entlang des Oranje den 5.900 km² großen Transfron­tier National­park Ai-Ais Richtersveld . Der Park mit seinen zer­klüfteten Berg­wüsten gehört zur Sukkulenten Karoo, einem der arten­reichsten und wert­vollsten Pflanzen­gebiete der Erde.

Eine der Haupt­attraktionen im Süden Nami­bias ist der Fishriver Canyon - Man sagt, es sei der zweit­größte Canyon der Erde. Orte wie Bethanien, Aus, Garub, Kolk­manskuppe, Helmeringshausen, Maltahöhe oder das liebliche Küsten­städtchen Lüderitz geben heute noch Zeugnis der ehe­maligen Kolonial­zeit. Eine besondere Kuriosität ist das 1908 von dem ehemaligen Schutz­truppler Hansheinrich von Wolf und seiner amerikani­schen Frau Jayta erbaute Schloss Duwisib.
 
Genießen Sie die Stille in den roten Dünen und weiten Ebenen des unwirtlichen NamibRand Nature Reserve. Der Namib Naukluft Park ist das größte Natur­schutz­gebiet Afrikas. Besuchern sind vier Park­teile frei zu­gänglich: die Dünen des Sossusvlei in der so genannten Dünen-Namib – und zweifels­ohne einer der bedeutendsten Sehens­würdig­keiten Namibias – , die Naukluft Berge und die Geröll-Ebenen der Namib zwischen dem Swakop Fluss und Kuiseb Fluss. In der Nähe der Park­einfahrt zum Sossusvlei befindet sich die impo­sante Schlucht des Sesriem Canyon.

Entdecken Sie Namibias ehe­mals deutsch kolonialisierte Haupt­stadt Wind­hoek mit ihren mehr als 160 Jahre alten  Gebäuden, den verglasten Hoch­häusern und den ‚Shopping Malls‘ in der Innen­stadt aber erfahren Sie auch mehr über die interessante Ge­schichte des Ortes und seine Be­wohner im Zuge der ‚Katutura Face to Face Tours‘ – einer Stadt­führung der be­sonderen Art.

Namibia -  beeindruckende Natur, einzigartige Natur­phänomene, viel­fältige Kulturen und Völkervielfalt, jahr­hundert alte Tradi­tionen und Überlebens­strategien, koloniale Ver­mächtnisse und ein Land auf geradem Weg in die Moderne. Was immer Namibia für Sie aus­macht, es garan­tiert Ihnen einen abwechslungs­reichen Urlaub, geprägt von vielen unter­schiedlichen Erleb­nissen und lang­lebigen Ein­drücken!

 

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