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Der Großteil Sambias ist von einem Plateau durchzogen, das von einer Busch- und Baumsavanne bewachsen wird. Akazien, Baobab-Bäume, Dornenbäume und –sträucher, sowie hochwachsende und mehrjährige Gräser sind weit verbreitet. Im Norden des Landes ist der Bewuchs dichter, in den trockeneren südlichen Gebieten hingegen zunehmend dünn. Lichte Waldgebiete wie die Miombo Woodlands sind charakteristisch für den Norden und den Osten. In den Wäldern im Südwesten wächst sambische Teak (Baikiaea plurijuga).
Sambia hat dem ungeachtet auch eine äußerst vielfältige Tierwelt. Das Cookson's Gnu, das Senga Kob, die Thornicroft Giraffe und die rote Lechwe sind einzigartig in Sambia. Zu den zahlreichen Bockarten gehören Kudu, Impala, Duiker und Sten. Im Luangwa Valley leben Giraffen, Zebras, Nashörner, Elefanten, Paviane, Affen, Hyänen, Wölfe und Löwen. Weitere Säugetiere wie Honig-Dachse, der Ameisenbären, Kaninchen, sowie Warzen- und Pinselohrschweine bewohnen Sambia.Es leben aber auch nachtaktive Tiere wie die Serval Katze und der Schakal sowie eine Vielzahl von Vogelarten, darunter Adler, Möwen, Seeschwalben, Eisvögel, Rotdrosseln, Eisvögel, Mauersegler, Lerchen, Babbler, Quelea (im Luangwa-Tal), Störche, Gänse, Kiebitze, Bienenfresser, Neuntöter, Ziegenmelker, Bachstelze, Sperlinge, Schwalben, Drosseln, Würger, Nachtigalle, Tauben, Nachtschwalben und gelegentlich auch Strauße in Sambia. Weiße Pelikane, Flamingos, Reiher und Ibisse sind in den Naturreservaten zu finden.
Bis dato wurden in Sambia mehr als 150 Reptilienarten erfasst, darunter 78 Arten von Schlangen und 66 Eidechsen, wie beispielswiese Krokodile, Land-, Sumpf und Wasserschildkröten, Geckos, Pythons, Mambas, Otter und Natter. Die Bandbreite der Fischarten ist ebenfalls breit und umfasst Brassen, Butterfische, Tigerfische, Katzenfische, Flussbarben, Barsche, Karpfen, Bass, „Vundu“ und "Utaka" (Sardinen-Typ). An den schillernden Farben und bizarren Formen der Insekten können Sie sich vor allem in der Copperbelt-Region und in den Sümpfen des Bengwuelu erfreuen. Neben den großen Seen, zahlreichen Flüssen und Überschwemmungsgebieten finden Sie hier spektakulärere Wasserfälle vor als im gesamten Rest des Subkontinents. Alleine auf dem Kalungwishi River gibt es fünf große Wasserfälle.
Zwar fehlen Sambia die spektakulären Berge die es in den meisten Nachbarländern gibt, aber dafür gibt es kein anderes Land, das einen intakteren Miombo-Wald hat als Sambia. Die weit auseinander stehenden Bäume haben sich der 5 bis 7 Monate dauernden Trockenzeit angepasst und werfen in dieser Zeit meist ihr Laub ab. Charakteristisch für das Land sind des Weiteren Bäume mit Hülsenfrüchten und breitkronige Schirmbäume, die aber alle nur 8 bis 15 m Höhe erreichen. Genügend Licht erreicht somit den Boden und garantiert dadurch ein kontinuierliches Wachsen der Kräuter und Gräser. Ein regelmäßiges Brennen ist notwendig denn totes Gras verhindert das Wachstum. Im September zeigt sich der Miombo-Wald im frischen Frühlingskleid und Schattierungen von gelb, rot und grün lassen den Wald in bunten Farben erstrahlen.
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