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Flora und Fauna

Simbabwe, Matopo Hills Nationalpark SimbabweDas Highveld und Teile des höher gelegenen Middleveldes werden von einer Baumsavanne der Miombo-Wälder geprägt, die überwiegend aus den bis zu 10 Meter hohen Brachystega-Arten Musasa und Munondo besteht. Im Sommer erstrahlen die Bäume in einem warmen Rot und Gold, im Winter dagegen werfen sie ihre Blätter ab.

Leberwurstbäume die viel Feuchtigkeit benötigen, wachsen bevorzugt in den Tälern, im Middleveld, sowie den Ausläufern der Eastern Highlands, in dessen Bergwelt ein tropischer Regenwald wächst. Auch unterschiedliche Zedernarten, darunter die unter Schutz stehende Afrikanische Zeder sind hier zu finden.

Busch, Baobabs, sowie orange, rot und gelb blühende Mopane-Wälder dominieren das Lowveld. Ohne ihre Blätter erscheinen diese wie reines Wurzelwerk. Bereits 3.000 Jahre alte Exemplare wurden in Simbabwe entdeckt. In der trockenen Region des Middle- und des Lowveldes wachsen auch zahlreiche Akazien.

Teakholzwälder sind hingegen charakteristisch für die Sandböden des Südwestens und des äußeren Westens. An den Flussebenen hingegen haben sich dank des Wasserspeicherungssystems zahlreiche Affenbrotbäume angesiedelt. Dank seiner perfekten Anpassung an die landschaftlichen Verhältnisse kann diese Baumart bis zu 1.000 Jahre alt werden.

Als Nationalblume Simbabwes gilt die Feuerlilie mit ihren feuerroten Blüten. Obwohl sie giftig ist, wird sie häufig als Heilmittel eingesetzt. Außerdem kommen Euphorbien, Aloen, Korallenbäume und Jacaranda in Simbabwe vor. Rare Pflanzen wie der rote Mahagonibaum werden in Reservaten geschützt. Nahrhafte Gräser in den Wäldern des Highvelds und zwischen den Büschen des Lowveld sind Nahrungsmittel vieler Tiere.

Simbabwe, Hwange Nationalpark SimbabweDank der vielen Nationalparks kann Simbabwe einen entsprechenden Tierreichtum aufweisen. Allen voran die Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Affen tummeln sich in den Bäumen und in den Stauseen und Flüssen schwimmen Flusspferde. Die Anzahl des vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashorns konnte durch das Jagdverbot wieder aufgestockt werden. Hinzu kommen Hyänen, Schakale, Giraffen, Krokodile, die gesamte Palette an Antilopen und Schlangen, welche in Simbabwe mit insgesamt zwölf wirklich giftigen Spezies beheimatet sind und somit zu einer der am meisten gefürchteten Tierarten zählen. Ergänzt wird die vielfältige Tierwelt von rund 640 Vogelarten wie Falken, Fischadler, Straußen und Riesentrappen. Auch Zugvögel nutzen Simbabwe als Winterquartier oder als Zwischenstopp auf ihrer Reise in Richtung Süden. Endemisch sind die Swynnerton Rotkehlchendrossel und die Rober Prinie.
 

 

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