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Rund 22.000 unterschiedliche Pflanzen machen Südafrika zu einem der sechs Florenreichsten Gebiete der Welt. Allein auf dem Tafelberg wachsen mehr botanische Arten als auf der gesamten britischen Insel.
Die Fynbos-Region in der Kap-Provinz beheimatet alleine mehr als 9.000 endemische Arten, die das Gebiet zu einem der ökologisch vielfältigsten Florareiche machen. Am bekanntesten sind die prachtvollen Proteas, von denen es rund 130 Arten gibt und die auf Grund ihrer verschiedenen Formen, kunterbunten Farben und Eigenschaften nach dem griechischem Gott Proteus benannt wurden.
Wälder sind in Südafrika kaum zu finden. Lediglich 1% entlang der Küste des Indischen Ozeans in KwaZulu-Natal und in den angrenzenden mittleren Höhenlagen des Randschwellengebirges sind durch die hohe Niederschlagsmenge bewaldet. Dort wachsen importierte Eukalyptus, Kiefern oder Fichten. Durch das rücksichtslose Roden sind vom bekannten "Indigenous Forest" nur noch vereinzelt Überreste zu finden.
Im Namaqualand, das ein heißes und trockenes Klima hat, wachsen viele wasserspeichernde Pflanzen wie die Aloe und Euphorbia.
Das Highveld im Landesinneren ist mit Gras, niedrigen Sträuchern und Akazien bewachsen. Weiter nördlich wird es umso kahler.
Aufgrund der niedrigen Niederschlagsmenge gibt es an der Kalahari-Wüste nur noch Gras- und Dornsavannen sowie Feuchtsavannen.Die Baobabs, auch Affenbrotbäume genannt, sind große, markante und häufig eigenartig wachsenden Laubbäume, die vor allem in der Nähe des Kruger-Nationalparks zu finden sind.
Mit dem afrikanischen Elefanten, dem Breitmaulnashorn und dem Flusspferd leben die größten Säugetiere der Welt in Südafrika. Aber auch die Giraffe als höchstes, der Gepard als schnellstes und die Zwergspitzmaus als kleinstes Tier sind neben weiteren 300 Säugetieren, 900 Vogelarten, 100 Reptilienarten, 270 Familien von Meeresfischen und zahlreichen Insekten im Land am südlichsten Zipfel des Kontinents zuhause.
Seit der Besiedlung durch die Europäer sind bereits einige Arten verschwunden und Spezies wie die Blauschwalbe und der Blaukranich gehören zu den bedrohten Tierarten.
Um das vielfältige Tierreich zu schützen, leben die meisten Arten in Naturreservaten und Nationalparks. Dank des Artenschutzes konnte eine erfolgreiche Vermehrung der Lederrückenschildkröten, der Kapzebras, der weißen Nashörner, der afrikanischen Elefanten, der Geparden, der Buntböcke und der schwarzen Gnus verzeichnet werden.
Als eines der „Big Five“ lebt das Breitmaulnashorn in kleineren Gruppen im Kruger Nationalpark und im Pilanesberg Nationalpark. Der Elefant ist ebenfalls im Kruger Nationalpark in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo aber auch im Addo Elephant National Park im Eastern Cape und im Hluhluwe-Umfolozi Park in KwaZulu-Natal zu beobachten. Große Büffelherden sind im Kruger Nationalpark angesiedelt. Afrikas größte Raubkatzen, der Löwe leben und jagen in großen Rudeln in staatlichen und privaten Naturparks wie Pilanesberg, Shamwari, Umfolozi und Tswalu aber auch im Kgalagadi Transfrontier Park und im Kruger Nationalpark.
Als letzter der „Big Five“ und Einzelgänger sind die attraktiven Leoparden bekannt. Sie haben sich an die Gegenwart der Menschen angepasst und leben in den Bergen, der Wüste oder im Regenwald des gesamten südlichen Afrikas.
Während ihres Aufenthalts können Sie mit etwas Glück aber auch Geparden, Servals, afrikanischen Wildkatzen, Zebra- und Fuchsmangusten, Erdmännchen, Springhasen, Erdhörnchen, Klippschliefer, Tüpfelhyänen, Erdwölfe, Schabrackenschakale, Löffelhunde, Buschschweine, Bärenpaviane, Warzenschweine, Diademmeerkatzen, Bergzebras, Springböcke, Strauße, Flamingos Streifengnus, große Kudus, Krodkodile, Baumschlangen, Pelzrobben, Buckelwale, Brillenpinguine, Sturmtaucher, Geier, Ibisse und viele weitere exotische Tiere entdecken.
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