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Der malariafreie Addo Nationalpark mit einer Fläche von 145.000 Hektar, liegt etwa 70 km nördlich von Port Elizabeth an der Zuurberg Gebirgskette im Sundays River Valley in der Provinz Eastern Cape. Seinen Namen erhielt der Addo National Park vom stets grünen Addo Busch. Da die Dickhäuter durch Elfenbeinjägern oder Farmern vom aussterben bedroht waren und ihre Zahl kontinuierlich auf 12 Elefanten abnahm, wurde der Nationalpark im Jahr 1932 gründet. Um die Tiere zu besänftigen wurden sie mit verfaulten Apfelsinen gefüttert. Deswegen ist es auch heute nicht erlaubt Zitrusfrüchte mit in den Nationalpark zu nehmen, da die Elefanten immer noch ganz wild auf dieses Obst sind. Mittlerweile lebt mit etwa 400 Exemplaren die größte Elefantengruppe des Landes im Addo Nationalpark. Aber auch Büffel, zahlreiche Antilopenarten, Leoparden, Spitzmaulnashörner, Felsenadler, Knysna Louries, Kronenadler, Buschböcke, Warzenschweine, Zebras, Hyänen und Schwarze Sägeflügelschwalben sind seit der Gründung zuhause. 2003 wurden zudem 6 Löwen angesiedelt, sodass nun die berühmten „Big Five“ im größten Nationalpark der Provinz zu sehen sind. Eine Sehenswürdigkeit ist auch der Flightless Dung Beetle, ein kleine Pillendreher Käfer. Er spielt im Ökosystem eine sehr bedeutende Rolle. Aus dem Elefantenmist rollt erBrutbälle, die in unterirdische Brutkammern gebracht werde und somit die verdaute Nahrung der Dickhäuter als Dünger wieder vom Erdboden aufgenommen wird. In naher Zukunft soll der Addo Elephant Nationalpark zum drittgrößten des Landes heranwachsen und mit Walen und weißen Haien, die „Big Seven“ beheimaten.
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Am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents, dem Cape Agulhas, rund 230 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt der 18.000 Hektar große Agulhas National Park. Das Gebiet zieht sich mit einer Länge von etwa 72 km vom westlichsten Punkt Gansbaai bis zum östlichsten Punkt Struisbaai.
Der Nationalpark hat eine große Artenvielfalt, die mit dem tropischen Regenwald vergleichbar ist und mehr als 2.000 heimischen Pflanzenarten beheimatet. Über 100 von ihnen kommen nur im Agulhas National Park vor und weitere 110 werden vor der Zerstörung und Ausrottung der Art geschützt. An der Umrundung des Cape Agulhas, an dem der Atlantische und der Indische Ozean zusammentreffen sind schon viele Seeleute gescheitert. Somit können Sie an der zerrissenen Küste gestrandete, verroste Schiffswracks finden. Das bekannteste Wrack „Meisho Maru“ können Sie leider nur bei Ebbe sehen. Die geographische Trennungslinie bietet zudem ein wunderbares Fotomotiv. Auf vielen ausgewiesenen Naturpfaden können Sie die bunte Pflanzenwelt durchstreifen oder während des Frühjahrs und Anfang des Sommers die großen Glattwale im Ozean beobachten. Außerdem existiert hier ein interessantes Feuchtgebiet, unter anderem mit den vom Aussterben bedrohten Krallen- oder Mikrofröschen. Sehr interessant sind jedoch auch das „Lighthouse Museum“ und der Leuchtturm, der seit 1849 in Betrieb ist.
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Etwa 120 Kilometer westlich von Upington im Northern Cape, entlang der Ufer des Oranje-Flusses, liegt der 28 200 Hektar große, spektakuläre Augrabies Falls National Park mit den gigantischen Augrabies Wasserfällen. Während der Regenperiode sammelt sich das Wasser und ergießt sich anschließend in 19 Kaskaden donnernd in die 18 km lange Augrabiesschlucht. Mit einer Höhe von bis zu 60 Metern, gehören die Wasserfälle des Orange Rivers zu den 10 Größten der Erde. Der Name des Nationalarks stammt vom Wort "Aukoerebis" ab, der Sprache der Khoi Khoi und bedeutet "Ort des großen Lärms". Trotzdem ist der Augrabies Falls Nationalpark ein Ort der Ruhe. Ausgewaschenen Felsplateaus, tiefe Pools und zerklüftete Felsformationen lassen das raue Landschaftsbild einer Mondlandschaft gleichen. Hier sind unter anderem Klippspringer, Spring- und Spießböcke, sowie Leoparden, Paviane und Spitzmaulnashörner aber auch über 180 Vogelarten und bunte Reptilien beheimatet. Um letzteres zu sehen, brauchen Sie jedoch ganz viel Glück. Die schroffe Landschaft mit den tief eingeschürften Flusstälern ist vor allem durch den "Kokerboom", den sogenannten Köcherbaum geprägt, der in seinem Stamm Wasser speichern und so auch lange Dürreperioden überstehen kann. Die Riesenaloe erhielt einen Namen von den Bushmännern, den San. Sie bewohnten das Gebiet ursprünglich und nutzten die ausgehöhlten Äste als Behälter für ihre Pfeile. Auf einem der Wanderwege können Sie die ultimative Wandererfahrung erleben oder die Schlucht auf dem Mountainbike oder im Kanu befahren.
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Der Bontebok Nationalparkt bei Swellendam im Western Cape befindet sich im Cape Floral Kigdom. Das nur etwa 20 km² große Naturschutzgebiet liegt direkt am malerischen Breed River und soll vor allem die Buntböcke vor der Ausrottung schützen. Die ehemals 17 Antilopen haben sich mittlerweile auf etwa 300 Exemplare vermehrt. Daher stammt auch der Name des Wildreservats. Besonders farbenfroh erstrahlt die Landschaft im Winter und Frühling wenn die Ebenen mit Wildblumen bedeckt sind und die majestätischen „Langeberg Mountains“ im Hintergrund zu sehen sind. Etwa 20% aller afrikanischen Pflanzen sind auf dieser kleinen Fläche zu finden. Neben den Buntböcken leben im Park auch Bergzebras, Springböcke und über 200 Vogelarten. Der in eine reizvolle Landschaft gebettet Breede River als Westgrenze bietet Ihnen zudem hervorragende Möglichkeiten zum Fischen und Schwimmen.
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Östlich von Bredasdorp, an einer besonders reizvollen Küste mit steilen Sanddünen und vom indischen Ozean umrahmten Badebuchten liegt das 50.000 Hektar große De Hoop Naturreservat. Hier befindet sich auch das angrenzende De Hoop Meereschutzgebiet, das Paarungs- und Aufzuchtgebiet der Southern Right Wale die zwischen Juli und Dezember bestens zu beobachten sind. Aber auch der Tierbestand mit zahlreichen Antilopenarten, Kudus, Delphinen, Bergzebras und mehr als 260 Vogelarten ist einen Besuch wert.
Darüber hinaus sollten Sie die traumhafte Landschaft auf einem der vielen Spazierwege, die durch die bunte Fynbos-Vegetation und um das Vlei führt, genießen. Auf dem 54 km langen „Whale Hiking Trail“, der Sie entlang der abgelegenen Buchten führt, lernen Sie alle Naturschönheiten des 1957 gegründeten De Hoop Naturreservates kennen.
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Seit 1904 existiert das circa 35.000 Hektar große Giant's Castle Game Reserve und zählt damit zu den ältesten Naturschutz-Gebieten im uKhahlamba-Drakensberg Park. Ziel der Gründung dieses Parkes war die Erhaltung der Elenantilope, der größten afrikanischen Antilopenart sowie der Schaffung eines Lebensraums für bestimmte Geier- und Greifvogelarten.
Die Landschaft ist von Grasland in den Tälern und von Proteensavannen in den oberen Ebenen geprägt. Zum Teil ist auch der ursprüngliche Bergregenwald noch sichtbar. Mit 3314 Metern ist der gleichnamige Berg „Giant’s Castle“ die höchste Erhebung im Schutzgebiet.
Neben den Elenantilopen lebt eine große Anzahl an Ried- und Blessböcken, Duckern, Klippspringern, Kronenadlern, Felsenadlern, Felsenbussarden und mehrere Eulenarten im Giant’s Castle Game Reserve. Ein weiterer Höhepunkt sind die leicht erreichbaren Felszeichnungen der Buschleute.
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Nördlich der Drakensberge an den Maluti-Bergen im Südosten von Free State liegt der malerische Golden Gate Highland Nationalpark, Südafrikas landschaftlich schönster Naturpark. Ein Highlight des Parkes sind die im Sonnenuntergang goldgelb leuchtenden merkwürdigen und vor allem einmaligen Sandsteinformationen, die erklären, wie der Golden Gate Highlands Nationalpark zu seinem Namen kam. Der Park wurde 1963 gegründet und hat bis zum heutigen Tag eine Größe von fast 12 000 Hektar erreicht. Die Landschaft ist zum größten Teil mit Gras bedeckt. Zahlreiche Wanderwege schlingern sich durch die ruhige Bergwelt, in der Sie die Stille Südafrikas in vollen Zügen genießen können. Sie sollten die bestens erhaltenen Malereien der Buschmänner, die in zahlreichen Höhlen zu finden sind, jedoch nicht unentdeckt lassen. Neben den San suchten in der Vergangenheit dort zahlreiche Burenfamilien Schutz um den Konzentrationslagern der Engländer zu entkommen. Ebenso sollten Sie die Möglichkeit nutzen grasende Tiere wie die Gnus, Elenantilopen, Blessböcke, Oribis, Springbock Antilopen, Bergzebras aber auch Warzenschweine, Mungos, Schakale, Paviane, Lämmer- und Kapgeier, sowie zahlreiche andere Raubvögel zu beobachten.
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Eine spektakuläre Landschaft erwartet Sie im Ithala Game Reserve.Das Wildreservat hat eine Größe von circa 30 000 ha und befindet sich am Pongola River im hügeligen Norden der Provinz KwaZulu-Natal, lediglich wenige Kilometer von Swaziland entfernt. Seit 1972 steht das Gebiet unter Naturschutz. Von den Ngotshe Bergen schauen Sie auf die 1000 Meter tiefer liegende, weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Mehr als 80 Säugetierarten wie Breit- und Spitzmaulnashörner, Geparden, Elefanten, Zebras, Giraffen, Warzenschweine, Leoparden, Hyänen, Büffel, zahlreiche Antilopenarten sowie mehr als 320 Vogelarten und die seltenen Tsessebe machen das Ithala Game Reserve zu einem wahren Tierparadies.
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Der Karoo Nationalpark in der Halbwüstenlandschaft der Großen Karoo ist einer der interessantesten Parks des Landes. Das 33.000 ha große Gebiet liegt bei Beaufort West, rund 500 km nördlich von Kapstadt. Selten fällt in der Trockensavanne Regen. Auf Grund dessen wachsen hier Akazienbäume, Buschgräser, Aloen und Euphorbien. Charakteristisch für die Landschaft des Karoo Nationalparks sind die Kuppen, Hügel, Schluchten und die sanftwelligen Savannenlandschaft. Trotz mangelnder Wasserflächen können Sie zahlreiche Tierarten wie Zebras, Kudus, Kuhantilopen, Paviane und Schakale, verschiedene Vogelarten und die Pantherschildkröte, die die größte ihrer Art ist, sehen. Vor allem aber sollten Sie sich die einzigartigen gut erhaltenen Fossilien von Dinosauriern, Reptilien und Amphibien nicht entgehen lassen, die Sie auf einem "Fossilien Trau" entdecken können. Sie sind schätzungsweise bis zu 310 Millionen Jahre alt und stammen aus dem Mesozoikum, dem erdgeschichtlichen Mittelalter.
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Oft besucht wird der Kgalagadi Transfrontier Park im äußersten Norden Südafrikas. Der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark in der Kalahariwüste ist ein relativ neues Reservat mit einer Größe von mehr als 38.000 km². Der Nationalpark ist einer der sogenannten „Peace Parks“ und wurde 1999 mit dem Gemsbok National Park und dem Kalahari-Gemsbok-Nationalpark zusammengelegt. Das entlegene Naturreservat vermittelt Ihnen einen Einblick in die faszinierende Umwelt und den sich der Landschaft angepassten Tiere. Die Wahrscheinlichkeit einen Löwen anzutreffen ist im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark besonders hoch. Aber auch über 200 Vogelarten, Leoparden, Hyänen, Springböcke, Elenantilopen, Oryxantilopen, Wildhunde, Geparden, Springhasen und Giraffen können im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark hervorragend beobachtet werden. Die beste Reisezeit dafür bieten die Monate März und April, in denen die Regenzeit zu ende geht und die großen Wildwanderungen einsetzten. Interessant ist auch die Flora. Die Kameldornbäume beispielsweise wachsen trotz des wüstenhaften Klimas sehr hoch heran und spenden während des Tages angenehmen Schatten.
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Der Kruger Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet und eines der beliebtesten Reiseziele des Landes. Er befindet sich im Lowveld im Nordosten des Landes in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo und beginnt am Krokodilfluss im Süden und erstreckt sich bis zum Limpopo-Grenzfluss im Norden. Von Norden nach Süden sind es 350 km. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 60 km. Präsident Paul Kruger gründete den Nationalpark bereits im Jahr 1898 um die von Jägern bedrohten Tiere zu schützen. Eine Mischung aus Grasland, zahlreichen Büschen und Bäumen dominieren das Landschaftsbild im Kruger Nationalpark. Im Norden wachsen zudem die Baobabs, afrikanische Affenbrotbäume, da es dort häufiger zu Niederschlägen kommt. Auf den rund 20.000 km² , einer Fläche wie Rheinland-Pfalz leben mehr als 114 Reptilienarten, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten, darunter auch die „Big Five“. Über 3.000 Flusspferde und Krokodile sind in den ganzjährig wasserführenden Flüssen zuhause. Mehr als 30.000 Zebras, 15.000 Büffel, 5.000 Giraffen und 8.000 Elefanten sind in der weitläufigen Savannenlandschaft unterwegs. Die Fauna wird von 1.500 Löwen, 900 Leoparden, 300 Nashörnern, 300 Geparden sowie unzähligen Schabrackenschakalen, Fleckenhyänen, Stachelschweinen, Nachtaffen, grünen Meerkatzen, Kronenduckern, Servals, Wüstenluchsen und afrikanische Wildhunden abgerundet. Die Tiere können am besten während der Trockenzeit zwischen Juni und September beobachtet werden. Während der Dürreperiode verlieren die Büsche und Bäume ihr Laub und die Tiere sind gezwungen, Wasserstellen aufzusuchen.
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Der Mapungubwe Nationalpark wurde ehemals Vhembe Dongola National Park genannt und gehört zu den neueren Nationalparks in Südafrika. Das Gebiet liegt im Dreiländereck bei Botswana und Zimbabwe. 2003 wurde das 28.000 Hektar große Reservat zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Ein sich im 13. Jahrhundert ereigneter Klimawandel ließ das ehemals ertragreiche Land zu einer Savanne werden. Der Mapungubwe Nationalpark kann in zwei Bereiche geteilt werden. Im östlichen Teil, der von ansehnlichen Felsformationen, Schluchten und Tälern gekennzeichnet ist, liegen die historisch bedeutsamen archäologischen Fundstellen, die über die Entwicklung und Besiedlung im südlichen Teil des Kontinents erzählen. In den 1930er Jahren wurden Gräber gefunden, die Elfenbein-, Gold- und Kupferschmuck sowie Porzellan- und Glasperlen enthielten. In der Vergangenheit war Mapungubwe, das so viel wie „Ort des Schakals“ heißt ein mächtiges Königreich, in dem arabische Kaufleute dem Tauschhandel mit Gold, Elfenbein und Tierfellen nachgingen. Der westliche Teil wird von einer seltenen Flussvegetation dominiert. Der Mapungubwe Nationalpark ist zudem ein Schutzgebiet für die vom Aussterben bedrohten afrikanischen Windhunde sowie die schwarzen und weißen Nashörner und beherbergt des weiteren die „Big Five“ aber auch Giraffen Elen- und Oryxantilopen, Hyänen, Trappen, Flötenwürger und mehr als 400 Vogelarten.
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Etwa 250 km von Johannesburg entfernt, liegt zwischen dem trockenen Westen und dem feuchteren Osten Südafrikas ein recht neues Wildschutzgebiet. In den wildreichen Bergketten der Waterberg Mountains liegt der Marakele Nationalpark. Die eindrucksvollen mit Gras bewachsenen Hügel und Täler, mit den rar gewordenen Yellowwood- und Cycad Palfarnen-Bäumen und die prächtig wirkenden Berge kennzeichnen das typische Bild der Region. Der Wildbestand schließt alle Großwildarten wie Elefanten, Breitmaul- und Spitzmaul-Nashörner, Giraffen, Büffel, Flusspferde, Kudus, Wasserböcke, Wildhunde und Elenantilopen und Großkatzen ein. Sensationell sind zudem die Kapgeier, die mit 800 Brutpaaren die größte zusammenhängende Population darstellen. Vom „View Point“ im Waterberg Massiv aus können Sie einen atemberaubenden Ausblick genießen.
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Der Mountain Zebra Nationalpark in der Eastern Cape Province liegt 235 km nördlich von Port Elizabeth. Das 28.000 Hektar große Gebiet liegt auf einem Hochplateau. Der Park wurde 1937 zum Schutz der nahezu ausgestorbenen Kap-Bergzebras gegründet. Der Unterschied zum Steppzebra liegt in der orangenen Blesse auf dem Gesicht sowie dem schmaleren Streifenmuster. Neben den 300 Exemplaren der Kap-Bergzebras leben auch Gnus, Springbok-, Kudu- und Eland-Antilopen, Kap-Büffel, Schakale, Wüstenluchse sowie Kapbüffeln und einigen Spitzmaul-Nashörnern im Mountain Zebra Nationalpark. Nach der Regenzeit blühen die Fynbos Vegetation und die zahlreichen Wildblumen besonders schön. Der regelmäßige Schneefall sorgt nach dem Abtauen für ausreichend Trinkwasser und die grünen und blühenden Pflanzen.
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Der Namaqua Nationalpark befindet sich rund 500 km von Kapstadt entfernt in der Northern Province an der Grenze zu Namibia und dient dem Schutz und der Erhaltung der typischen Namaqualand-Landschaft mit einer großen Vielzahl von Pflanzen. 1988 gründete der WWF South Africa das Skilpad Wildflower Reserve mit 930 Hektar. Spätere Käufe von Farmland vergrößerten den Park auf 68.000 Hektar und der Namaqua Nationalpark erreichte den Status eines Nationalparks. In der bis zu 1.700 Meter hohen Berglandschaft haben sich mehr als 3.000 Pflanzenspezies wie Crassula, Adromischus, Pelargonien, Stapelien und Zwiebelpflanzen, Köcherbäume dank des vielen Regens entwickelt. Zu den tierischen Bewohner vom Namaqua Nationalpark gehören ebenfalls Klippspringer, Schabrackenschakale, Paviane Stachelschweine, Leoparden, Baboons sowie endemische Amphibien- und Reptilienarten. Einen wunderschönen Anblick haben Sie zwischen August und September, wenn die Blüten aufgehen und sich das ehemals öde, braune Land in ein farbenfrohes Blumenmeer verwandelt.
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Westlich des Kruger Nationalparks liegt das 65.000 ha große private Sabi Sand Game Reserve, das im Norden an das Manyeleti Game Reserve grenzt. Das zaunlose Gebiet ermöglicht den Tieren, sich zwischen den Parks frei zu bewegen. Zwischen September und März, der Regenzeit ergrünt das Gebiet und wird zu einem prachtvollen Meer aus Blumen. In der Trockenzeit zwischen April und August hingegen haben Sie die beste Möglichkeit die „Big Five“, Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard zu sehen. Während dieser Periode sind die Büsche und Bäume kahl und die Trockenheit zieht die Wildtiere an die Wasserlöcher. Zudem umfasst der Wildpark noch 300 verschiede Vogelarten. Die Besonderheit des Sabi Sand Game Reserve sind die nächtlichen Tierbeobachtungsfahrten.
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Der grandiose Table Mountain Nationalpark ist der einzige Park weltweit, der inmitten einer Weltmetropole liegt. Die Gebirgskette erstreckt sich vom Signal Hill im Norden über Cape Point im Süden bis an die Küste der Kap-Halbinsel. Besonders beeindruckend sind die Täler, Klippen und Berghänge mit abwechslungsreichen Wanderwegen auf denen Sie Antilopen, Pavianen Straußen, Zebras und zahlreichen Vögeln und Reptilien begegnen können. Im Westen hingegen wird das Gebiet vom Atlantik und im Osten von der False Bay umgeben. Hier liegen naturbelassenen Buchten, sandige Strände und schroffe Klippen. Anziehungsmagnet ist nach wie vor der Tafelberg, das Wahrzeichen von Kapstadt und zugleich UNESCO-Weltkulturerbe. Hier wachsen mehr Pflanzenarten als auf den Britischen Inseln. Annähernd 1.500 unterschiedliche endemische Arten wurden bereits registriert, die nur in dieser Region wachsen. Zwischen August und Oktober verwandelt sich das Areal dann in einen farbenfrohen Blumenteppich.
Im Zusammenhang mit dem majestätischen Tafelberg steht auch das sogenannte „Tablecloth“, zu Deutsch „Tischtuch“, einer Wolkenfront dich sanft über das flache Massiv legen. Einer Legende nach verlor der Teufel, der einen Pfeifenrauchwettbewerb mit einem Piraten austrug und anschließend richtig sauer wurde. Auf den Tafelberg kommen Sie entweder mit der Seilbahn, dem Table Mountain Aerial Cable Way der sich auf dem Weg zur Spitze ein Mal um die eigene Achse dreht und somit einen tollen Blick auf die Stadt ermöglicht, oder Sie nutzen einen der Wanderwege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. „Platteklip Gorge“ beginnt an der Tafelberg Road, etwa einen Kilometer hinter der Talstation. Der Aufstiegt dauert zwischen vier und fünft Stunden, lohnt sich aber wegen der atemberaubenden Blicke allemal.
Etwas kürzer, nämlich in drei bis vier Stunden gelangen Sie auf dem Wanderweg „Skelton Gorge“ nach oben. Vom Kirstenbosch Botanical Gardens führt Sie der Pfad über das Hochland zum Maclear’s Bacon, vorbei an der bezaubernden Fynbos-Vegetation.
Zum Table Mountain Nationalpark gehört ebenfalls Boulders Beach, einer der schönsten Strände der Kap-Halbinsel. Der Name stammt von den imposanten Granitfelsen ab, die verstreut im Wasser liegen. Hier lebt eine große Kolonie der bekannten Brillenpinguine, die seit 1985 geschützt werden. Nirgendwo anders können Sie die rund 3.000 Tiere so problemlos in freier Wildbahn beobachten.
Die kurvenreiche Küstenstraße entlang der False Bay führt Sie zum Kap der Guten Hoffnung und Cape Point. Die Südspitze der Kap-Halbinsel umfasst eine Fläche von rund 7750 ha und Schutz Flora und Fauna vor der Zersiedlung. Das Gebiet ist der Lebensraum von Spring- und Buntböcken, Pavianen, Staußen, Bergzebras, Schildkröten, Geckos und zahlreichen Vogelarten. Ein Fußweg und die Zahnradbahn führt Sie vom Parkplatz an dem die Straße endet zum Cape Point, die äußerste Spitze des Parks, 250 Meter über dem Meerespiegel auf dem ein Leuchtturm steht. Genießen Sie von hier aus einen imposanten Blick auf die False Bay und die Hottentots Holland Mountains und die unter Ihnen liegenden schroffen Felsen.
Weiter westlich befindet sich das Kap der Guten Hoffnung, ein geschichtsträchtiger Punkt des Landes, das einst vom portugiesischen Seefahrer Bartolomeu Dias als „Kap der Stürme“ bezeichnet wurde. Die heimtückischen Klippen und gefährlichen Windverhältnisse rissen damals viele Seeleute in den Tod. Etwa 3000 Schiffswracks die auf dem Grund des Meeres liegen, dokumentieren dieses Schicksal. Keines von beiden Kaps ist jedoch der südlichste Punkt des Kontinents. Dieser befindet sich rund 150 km südöstlich am Cape Agulhas. Dies ist auch der Ort, and die beiden Meer, nämlich der Atlantik und der Indische Ozean aufeinander treffen. Den Abschluss des Tages können Sie im Two Oceans Restaurant verbringen, der einen traumhaften Blick über das Meer gewährt.
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Der Tsitsikamma Nationalpark hinter Plettenberg Bay bildet das Ende der Garde Route. Seit 1964 besteht der Nationalpark, der ein 80 Kilometer langes Küstenstück umfasst und sich über fast 100 km entlang der Küste zwischen Cape St. Francis und Plettenberg Bay erstreckt. Übersetzen lässt sich der Name des Nationalparks in der Sprache der Khoikhoi mit “wasserreicher Platz" bzw. "Geräusch von fließendem Wasser". Zum Areal gehört ein ursprünglicher saftig-grüner Urwald mit üppiger und vielfältiger Flora und Fauna und einer zerklüftete Berg- und Küstenlandschaft. Dieses Wanderparadies bewohnen beispielsweise Affen, kleine Antilopenarten, Bergbussarde, Klippschliefer, Ducker, Paviane, Meerkatzen und Buschböcke die jedoch meist unentdeckt bleiben. Der hohen Menge an Regenwasser ist es zu verdanken, dass viele Bäche und Flüsse entstanden sind. In einem Unterwassertrail können Sie schnorcheln oder tauchen und die prächtige Unterwasserwelt mit seinen Seesternen, Schwämmen und Algen erkunden. Auf dem Land führt der 48 km langen „Ottertrail“ von der Mündung des Storms Rivers an der Küste entlang bis nach Nature's Valley. Mit etwas Glück können Sie auf Ihrem Wag Wale, Delphine, Robben und Otter sehen. Der 72 km lange „Tsitsikamma Trail“ hingegen führt über das Hinterland und beeindruckt mit seiner Baum- und Pflanzenwelt. Die Wege sind oft von der typischen Fynbos Vegetation, mit unzähligen Erika- und Protea-Sorten bewachsen. Kürzere Spaziergänge können Sie zur Hängebrücke an der Mündung des Storms Rivers und zu dem berühmten Schietklipp untenehmen. Beeindruckend sind auch die über 800 Jahre alten Exemplare der Yellowwood-Bäume. Sie haben einen Umfang von bis zu 12 und eine Baumhöhe von circa 50 Metern. Der älteste seiner Art steht zwischen der Paul Sauer Brücke und der Storms River Mündung.
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Rund 120 km nördlich von Kapstadt liegt West Coast National Park. Er erstreckt sich von Yzerfontein bis kurz vor Langebaan und schließt die 15 Km lange Langebaan-Lagune ein. Einst wurde dieses einmalige Feuchtgebiet von den Khoikhoi und San bewohnt und wurde 1985 zum Naturschutzgebiet erklärt. Die ältesten Spuren des Homo Sapiens, die hier entdeckt wurden, sind in einem Kapstädter Museum zu betrachten. Der West Coast Nationalpark eignet sich besonders für Vogelbeobachtungen. Mehr 250 unterschiedlichen Arten, darunter Möwen, Sichelstrandläufer, Flamingos, Kaptölpel, Kormorane, schwarze Austernfischer und weiße Pelikane sind auf den Inseln der Lagune beheimatet. Aber auch Brillenpinguine, Elen-Antilopen, Kudus, Kuhantilopen, Buntböcke, Zebras, Springböcke, Oryxe und Streifengnus und Seehunde tummeln sich in diesem Naturparadies. Den südlichen Teil der malerischen Lagune können Sie am bestem vom „Seeberg“ aus sehen. Bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zum Tafelberg. Vom „Atlantik View“ aus sehen Sie den Atlantik, die sich im Wasser tummelnden Wale und Delfine und die schier unendlich langen, wunderschönen und ruhigen Strände. Die angenehmen Wassertemperaturen der Lagune des Feuchtbiotops eignen sich hervorragend zum Windsurfen, Segeln und Angeln. Besonders prachtvoll sieht der Park in der Frühlingszeit zwischen August und September aus, wenn das Sandveld zu einem bunten Blumenmeer aufblüht.
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Die größte Attraktion des traditionsreichen Ferienorts Wilderness ist der Wilderness National Park zwischen der Küste des Indischen Ozeans und den Outeniqua-Bergen. Er erstreckt sich von der Mündung des Touw River bis zum Swartvlei Revier hinaus, wo er in das Goukamma Nature Reserve übergeht. Die malerische Idylle des Parks mit seinen endlosen Sandstränden, prächtigen Salwasserseen und Sumpflandschaften, geschützten Lagunen und dicht bewaldeten Berghängen ist ein Paradies der Ruhe. Die Natur können Sie zu Fuß auf einem der vielen Wanderwege entdecken. Sie variieren zwischen einer und fünft Stunden und führen durch Dünen, um die Seen herum oder entlang des Serpentinen-Flusses. Sollten Sie nicht so viel Zeit mit sich bringen, bietet der 10 km lange „Pied Kingfisher Trail“ Ihnen ein bisschen von allen Gegebenheiten. Der große Artenreichtum an Wasservögeln zieht besonders viele Vogelliebhaber an. Je nach Saison finden sich zwischen 5.000 und 24.500 dieser Tiere im Wilderness Nationalpark ein. Für sportlich Aktive können en Wilderness Nationalpark sogar mit dem Kanu oder Tretboot erkunden. Ferner stehen Mountainbikes und Pferde für einen Ausritt bereit.
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