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Ihr AfricanWorld Reiseteam

1823 wurde das Urlaubsmekka Durban gegründet und 1835 von Port Natal in seinen heutigen Namen umbenannt. Namenspate war der damaligen britischen Gouverneur am Kap Benjamin d'Urban. Die orientalisch geprägte Stadt mit mehr als 3,1 Millionen Einwohnern, davon rund 1 Million südafrikanische Inder liegt am Indischen Ozean in der Provinz KwaZulu-Natal und ist nach Johannesburg die zweitgrößte Stadt des Landes.
Im Westen wird Durban von den bis zu 3.000 Meter hohen Drakensbergen begrenzt. Das subtropische Klima und die schönen, langen Strände mit dem warmen Wasser des Agulhasstromes machen die „indische“ Metropole zu einem vielbesuchten Reiseziel. Die Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote sind breit gefächert.
Genießen Sie die mit Hai-Netzen geschützten weiten, weißen Badestrände in Citynähe und lassen den Tag in einer der Bars oder Restaurants an der „Beachfront“ oder den farbenfrohen Märkten auf der „Golden Mile“ ausklingen.
Im 20 Hektar großen, attraktiv gestalteten botanischen Garten können Sie von britischen Kolonialisten importierte Pflanzen begutachten. Bekannt ist der Garten vor allem für sein Orchideenhaus und die zahlreichen Palmfarnarten.
Besonders schön anzusehen sind auch die „Juma-Mosque“, die größte und prächtigste Moschee der südlichen Halbkugel mit ihren zwei goldenen Minaretten, der „Hare Krishna Temple of Understanding“ sowie der „Alayam Hindu Temple“, ältester und größter Hindutempel. Am unteren Ende der West Street befindet sich das weltweit bekannte „Sea World“. Im besten Aquarium und Delphinarium Südafrikas können Sie die prachtvolle, bunte, tropische Unterwasserwelt mit Fischen, Rochen, Delphinen oder Schildkröten beobachten. Im „Snake Park“ am Ende der „Golden Mile“ hingegen leben über 80 der 140 in Südafrika vorkommenden Schlangen.
Das direkt am Hafen gelegene „Bat-Centre“ stellt südafrikanische Kunst aus Holz und Keramik sowie Malereien in zahllosen Kunstateliers aus. Im selben Gebäude finden Sie den Trans African Express. In dem Kulturrestaurant werden Gerichte vom ganzen Kontinent angeboten.
Das 1885 erbaute Rathaus auf der gegenüberliegenden Seite der West Street dient seit 1910 als Hauptpostamt und wurde zum Nationaldenkmal erklärt. Geschichte erzählt dort die Bronzeplakette, die an Winston Churchhills Rede nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft im Burenkrieg erinnert. Auch die „Vasco da Gama Clock“, eine glockenförmige und von einer Uhr gekrönte Eisenkonstruktion weist auf die Entdeckung Natals durch die Portugiesen hin.
Zeitgenössische südafrikanische Kunst wird in der „Art Gallery“ in der Town Hall ausgestellt. Dort befindet sich ebenfalls das „Natural Science Museum“ mit naturkundlichen Sammlungen. Im „Local History Museum“ werden Stücke aus der Frühzeit Natals und Zululand gezeigt. Über die Rassentrennung der Apartheid hingegen informiert das „KwaMhule-Museum“.
Hübsches Kunsthandwerk der Zulu können Sie im „African Art Center“ im ehemaligen Hauptbahnhof auf der Pine Street kaufen. In der Grey Street und den anliegenden Seitenstraßen hingegen befinden sich die Geschäfte der Inder, in denen Sie günstig Stoffe, Schuhe, Kleidung, Schmuck und Kunsthandwerk erstehen können. In der Victoria Street finden Sie zudem indische Gewürze wie Curry, Tandoori oder Safran. Des Weiteren sollten Sie eine Fahrt mit einer prächtig geschmückten Rikscha machen, die ein günstiges Transportmittel in der Metropole ist.
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Das Weinland im Western Cape stellt köstlichen Wein her. Mehr als 3.000 Weinsorten werden unter anderem in den Orten Stellenbosch, Franschhoek und Paarl gekeltert. Über zwei Millionen Kisten des alkoholischen Getränks aus dem vergorenen Saft von Beeren der Weinrebe gewonnen wird, werden jährlich in die gesamte Welt exportiert. Die eingerichtet Weinroute führt zu den bekannten Weingütern, die zu Besichtigungen und Weinproben einladen.
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Die Stadt Stellenbosch wurde als eine der ersten Städte in der Kapregion Südafrikas gegründet und ist eine ehemalige Siedlung holländischer Einwanderer. Sie liegt etwa 50 Kilometer östlich von Kapstadt am Fluss Eerste in dem eine kleine Insel lag, auf die der Name Stellenbosch, der mit "Stel's Busch" übersetzt werden kann, zurückzuführen ist. Dort errichtete der damalige Gouverneur des Kaplandes, Simon van der Stel 1679 das erste Lager der Gemeinde. Aufgrund der frühen Besiedlung ist Stellenbosch sehr europäisch geprägt. Von den zerstörerischen Bränden der vielen Häuser aus der Zeit der Ostindien-Kompanie heute nichts mehr zu sehen. Die geschichtlichen Bauwerke wurden liebevoll restauriert.
Vier der schönsten kapholländischen Bauwerke aus verschiedenen Epochen gehören dem „Dorp Museum“ in der Altstadt an, die mit Einrichtungen aus ihrer Entstehungszeit möbliert sind und zu denen Nebengebäude, Sklavengemächer und weitläufige Gärten gehören. Östlich des Ortskern befindet sich die älteste Kirche und gleichzeitig das Wahrzeichen von Stellenbosch, die holländisch-reformierte „Moederkerk“ mit typisch weißer Fassade. Im Süden hingegen liegt das „Erfurt House“, eine viktorianische Villa aus dem Jahr 1876.
Sehenswert ist aber auch das „Toy & Miniature Museum“, in dem alte Puppenhäuser, Automodelle und filigrane Miniatur Szenen ausgestellt sind. Im Zentrum der Stadt mit seinen etwa 105.000 Einwohner liegen zudem zahlreiche Kunstgalerien, winzige Geschäfte, lauschige Straßencafés und exzellente Restaurants in denen Sie Ihren Tag ausklingen lassen können und ein traditionellen Rindersteak oder Straußenfleisch zu einem Glas Wein genießen können.
Im Jonkershoek Tal mit dem Jonkershoek State Forest und dem Assegaibosch Nature Reserve im Osten der Stadt, können Sie entspannt wandern oder im Jonkershoek Fish Hatchery Fischen. Außerhalb der Stadt liegen die Attraktionen „Butterfly World“, die größte Anlage mit frei fliegenden Schmetterlingen in Südafrika sowie die Krokodilfarm „Le Bonheur“.
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Etwa 60 km östlich von Kapstadt liegt mit circa 3.400 Einwohnern die kleine Stadt Franschhoek. 1687 residierte eine Gruppe holländischer Siedler in dem Gebiet. Ein Jahr später ließen sich dort rund 200 französische Hugenotten nieder die auf Grund ihres Glaubens verfolgt wurden. Die Franzosen passten sich schnell an, sodass nach wenigen Jahren kaum mehr jemand Französisch sonder Afrikaans sprach. Einigen von ihnen waren Winzer und nutzten im Laufe des 19. Jahrhunderts die topographischen und klimatischen Bedingungen mit warmen, trockenen Sommermonaten und regnerischen Wintermonaten um mit dem Weinanbau zu beginnen. So wurde die „Franzosenecke“ als eine der berühmten Dreiecks-Weinlandstädte zusammen mit Paarl und Stellenbosch zu einem der besten Anbaugebiete weltweit. Noch heute tragen viele der Weingüter tragen französische Namen wie „La Motte“, „l’Ormarins“ und „Dieu Donne“.
Auf mehr als 40 alten ehrwürdigen und auch neuen Farmen wird weltbekannter Wein gekeltert. An die Vergangenheit des Örtchens erinnert das „Hugenot Memorial Museum“ in dem zahlreiche Möbel, Zeichnungen, Besitzurkunden und Bibelsammlungen der ersten Einwohner gezeigt werden sowie das Hugenotten-Denkmal, das 1938 zum 250-jährigen Jubiläum Franschhoeks aufgestellt wurde.
Als Gourmethauptstadt des Landes bietet Ihnen Franschhoek eine reiche Auswahl an Restaurants in denen südafrikanische Sterneköche die feinsten Gerichte mit frischen Zutaten der Region zubereiten und Ihnen dazu die köstlichen Weine der Region reichen. Einen besonderen Charme versprüht die Main Road auf der sich süße Straßencafés, Boutiquen und Galerien niedergelassen haben.
Direkt hinter dem Ortsausgang beginnt der schönste Bergpass der Gegend, der Franschhoek Pass. Aus circa. 700 Meter Höhe können Sie einen herrlichen Blick auf das Wein- und Obstland sowie das Frakenstein Valley genießen und die and den Franschhoek Mountains wachsende bunte Fynbos-Vegetation bestaunen. Gelegentlich sind auch Tschakama Paviane, Klippspringer und andere Antilopenarten zu sehen.
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Nach der 50 km entfernten Provinzhauptstadt Kaptstad, ist Paarl mit circa 88.000 Einwohnern die größte Industriestadt in der Provinz. Übersetzt heißt der Stadtname „Perle“ und erinnert an Abraham Gabbema. Er kam 1657 ins Tal und vergleichte den vom Regen schimmernden Grantifelsen „Paarl Mountain“ wie eine wunderschöne Perle. Nachdem 1687 den holländischen Siedlern das Land an den Ufern des Berg River zugesprochen wurde, begann die Entwicklung des Weinanbaus. Die größte Winzergenossenschaft der Welt namens „Kooperatiewe Wijnbouwers-Vereeniging“ hat zudem ihren Sitz in Paarl bezogen. Sie bieten interessante Kellerführungen mit anschließender Weinprobe an. Das Stadtbild prägen auch in dieser Weinstadt die alten Villen, historischen kapholländischen Häuser mit gepflegten Gärten und imposanten Eichen.
Das „Afrikaanse Taalmonument“ vom Architekten Jan van Wyk soll an den Beginn der Afrikaans-Sprache erinnern. Das im Jahr 1975 eingeweihte Monument zeigt drei miteinander verbundene Säulen, die für die afrikaanse Sprache stehen. Die vier Elemente der Skulptur symbolisieren jeweils die ethnischen Gruppen, die Khoisan, Xhosa, Malaien und Europäer die an der Entwicklung der Sprache beteiligt waren. Die drei gerundeten Formen im Innenkreis stellen Wunder, Geheimnis und Tradition dar.
Das „Oude Pastorie Museum“, ein Heimatmuseum in einer ehemaligen Pfarrei stellt niedliche stinkwood-Möbel sowie Silber- und Kupfergegenstände aus. Im Sprachenmuseum „Afrikaans Language Museum“ im Gideon Malherbe Haus können Sie sich über die Entstehung der einzigen Germanischen Sprache Afrikas informieren. In diesem Haus wurde 1876 auch die erste Ausgabe des "Die Afrikaanse Patriot" abgedruckt, die erst monatlich und ab 1890 wöchentlich erschien. Der örtliche Friedensrichter der Stadt hatte seinen Wohnsitz im „Drosdy“, einem Gebäude im kapholländischen Stil, das zu damaliger Zeit auch gleichzeitig Gerichtsgebäude und Gefängnis war. Als älteste noch erhaltene Kirche am Berg River gilt die „Strooidak Kerk“ mit Strohdach und angrenzendem freistehende Glockenturm und Friedhof.
Entspannen können Sie im „Arboretum“, einem einmaligen Park am östlichen Ufer des Berg River. Hier wachsen seit mehreren Jahrhunderten über 700 Baumarten aus der ganzen Welt. Wenn Sie die Stadt nördlich in Richtung Wellington verlassen, kommen Sie zum „Bird Santuary“, einem Vogelschutzgebiet in dem Sie die Gelegenheit haben einige der 250 Vogelarten kennen zu lernen.
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90 km östlich von Kapstadt liegt der ehemalige Walfangort Hermanus, der sich mittlerweile zu einem beliebten Ferienort gewandelt hat und sich internationaler Beliebtheit erfreut. Zu „Greater Hermanus“, gehören die zwischen Meer und Bergen liegenden pittoresken Bade- und Fischerörtchen Fisherhaven, Sanddown Bay, Hawston, Vermont, Onrus, Chanteclair, Glen Fruin, Sandbaai, Zwelihle, Mount Pleasant, Westcliff, Estcliff, Hermanus Heights, Eastcliff und Voelklip.
Hermanus ist vor allem für seine Walbewegungen in der Walker Bay bekannt und ist somit der geeignetste Punkt um die riesigen Meeresbewohner oder auch verspielte Delfine zwischen Juli und November zu beobachten. Weltweit einmalig ist der „Whale Crier“, der Walrufer von Hermanus mit seinem Tirolerhut, dem Fischerhemd, der Uniformhose und einem Schild vor der Brust recht auffällig ist. Seine vom Horn erzeugten Walrufe teilen Ihnen mit, wo sich gerade Wale aufhalten. Jeden September findet zu Ehren der Wasserbewohner das bekannte „Whale Festival“ statt.
Als Naturliebhaber sollten Sie unbedingt den 10 km langen Klippenpfad „Cliff Walk“ entlang der Küste bewandern. Er führt vorbei an der wunderschönen Fynbosvegetation, charmanten kleinen Buchten und anmutigen Felsformationen und bietet viele Plätzchen zum Sitzen und Walbeobachten. Im „Fernkloof Nature Reserve“ verlaufen zudem zahlreiche Wanderwege mit traumhaften Aussichtspunkten und über 1001 verschiede Blütenpflanzen wachsen auf einer Fläche von lediglich 15km2.
Wenn Sie kulturell interessiert sind, bietet Ihnen die Walhaupstadt Hermanus zudem Kunsthandwerkermärkte und Museen. So haben Sie die Gelegenheit sich unter der Leitung eines Meeresbiologen im Wal-Museum interessantes Wissen anzueignen. Jeden Samstag füllt sich das Örtchen, wenn im Zentrum der Handwerkermarkt zum trödeln einlädt. Unter der Woche können Sie außerdem durch die süßen Souvenirlädchen und Galerien schlendern und den Tag in einem Restaurant mit Blick auf den Sonnenuntergang ausklingen lassen. Wie in allen Fischerdörfchen werden auch hier köstlicher Fisch und Meeresfrüchte serviert. Als Spezialität gelten die Perlemoen, eine Seeschnecke.
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Die Hauptstadt der Provinz Gauteng ist Johannesburg, auch „iGoli“ genannt, was in isiZulu so viel wie „die goldene Stelle“ bedeutet. Etwa 50 südlich von Pretoria liegt die bekannte Metropole in derem Großraum bis zu 8 Millionen Menschen leben. Mehr al 50% von ihnen lebt in den Vororten, Diepkloof , Orange Farm und das bekannte Soweto. Der Name steht für die Abkürzung von „South Western Township“. Die Innenstadt, auch „Manhattan Südafrikas“ genannt, wird durch Autobahnen, Wolkenkratzer, Banken und internationale Konzerne dominiert. Ökonomischer Motor der Republik Südafrika ist noch immer das Gold. Auch wenn vieler der Minen bereits seit Jahren stillgelegt sind, hat sich die Industrie um die Minen und Abraumhalden herum fortgehend entwickelt.
Johannesburg, das auch kurz „Joburg“ genannt wird, gehört nicht unbedingt zu den klassischen Touristenzielen des Landes. Die Kluft zwischen Reich und Arm ist hier besonders sichtbar und stellt noch immer ein großes Problem dar. Reizvoll präsentieren sich jedoch trotzdem die vielen Einkaufsstraßen, Galerien, Museen und Theater, die die Stadt zu bieten hat.
Einen phänomenalen Ausblick auf die Stadt können Sie von der Aussichtsterrasse des „Carlton Centre“ genießen, die sich im 50. Stockwerk von Afrikas höchstem Bauwerk befindet. Wenn Sie in den Süden blicken, können Sie die stillgelegten Minen und in Richtung Norden die Viertel der Weißen sehen. Außerdem verfügt das Gebäude in der Commission Street über Restaurants, Bars und Geschäfte.
Im „Jewish Museum“ im Sheffield House ist eine große Sammlung der jüdischen Gemeinde Südafrikas unterbracht. An der Korte Street finden Sie das „Adler Museum of the History of Medicine“ in dem historische medizinische Einrichtungen und Geräte ausgestellt sind und in dem der Kräuterladen eines afrikanischen Medizinmannes zu sehen ist. Kunstwerke europäischer Maler wie Picasso, Rodin und Maillol aber auch südafrikanischer Künstler werden in der „Johannesburg Art Gallery“ im Joubert Park präsentiert. Ein Stück Afrikanischer Geschichte ist im „Museum of Africa“ zu sehen. Dort ist das Leben von der Steinzeit bis zum Atomzeitalter dokumentiert. Südafrikanische Felsbilder hingegen können Sie im „Museum of South African Rock Art“ und vorgeschichtliche Fossilien im „Bernard Price Institute of Palaeontological Research“ bewundern.
Eines der ältesten Gebäude aus den Anfängen der Stadt ist das „Rissik Street Post Office“. Der Ziegelbau aus dem Jahr 1897 wurde zum Nationaldenkmal ernannt. Direkt dahinter stehen 18 bronzene Impalas die durch den Wasserstrahl eines Brunnens hüpfen. Orientalische Atmosphäre können Sie im „Oriental Plaza“ spüren. Dort befindet sich der bedeutendste Indische Markt der Stadt. Ein Einkaufsparadies ist das „Nelson Mandela Square Shopping Centre“, die größte und schönste Shoppingmall von Südafrika. Die Diagonal Street durchbricht als einzige Straße das typische Schachbrettmuster der Stadt. Neben der dort ansässigen, 1887 gegründeten Börse die das Kapitalzentrum der südlichen afrikanischen Länder darstellt, finden Sie hier viele Straßenhändler und kleine Geschäfte, darunter auch der „Muthishop“. Gegen Beschwerden jeglicher Art sollen möglichen Naturheilmittel wie z.B. Kräuter, Gräser, Schlangenfett und Krokodilschädeln helfen, die hier zu kaufen sind.
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Nur 15 km südwestlich der Großstadt liegt die ehemals für Schwarze errichtete Siedlung Soweto aus der die zwei Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und Nelson Mandela stammen. Seine Frau Winnie Madikizela-Mandela lebt noch heute hier. Die Geschichte des Townships geht bis 1904 zurück, als für die ersten schwarzen Minenarbeiter separate Wohngegenden gebaut wurden. Einige Jahrzehnte später, in der Zeit der Rassentrennung, wurde Soweto zum Symbol des Kampfes gegen die Apartheid. Auch nach 1994, dem Ende der Rassenpolitik wird Soweto hauptsächlich von Schwarzen bewohnt und hat weiterhin eine hohe Kriminalitätsrate. Die Bewohner des Stadtteils halten sich meist auf den 150 Fußballplätzen, 400 Märkten, in Gemeindesälen, privaten oder auch modernen Nachtbars und Clubs auf. Heutzutage leben einige wohlhabende Unternehmer und Politiker in vergleichsweise modernen, großen Häusern im Township. Sie pendeln tagtäglich zum Arbeiten in die umliegenden Städte des Witwatersrand oder nach Johannesburg. Andere sichern sich ihre Existenz als Straßenhändler, Friseure oder in Handwerksbetrieben.
Kaum zu glauben, aber seit 1941 steht in Soweto das größte Krankenhaus des Welt. Hier im Chris Hanni Baragwanath Hospital werden Jahr für Jahr Notfälle behandelt und zahlreiche Babies erblicken das Licht der Welt. Ein Gedenkplatz und das „Hector Pieterson Museum“ erinnern an den damals 14-jährigen Schuljungen Hector Pieterson, der während eines friedlichen Protests gegen die Einführung von Afrikaans als Schulsprache von Polizisten erschossen wurde. Sehenswert ist auch das ehemalig Wohnhaus von Mandela in dem das „Mandela Museum“ untergebracht ist. Hier wohnte der Nobelpreisträger mit seiner ersten Frau Evelyn. Bis heute können Sie die Einschusslöcher und die von Soldaten herausgerissenen Elektrokabel sehen. Den Besuch des Townships sollten Sie auf jeden Fall nur im Rahmen einer geführten Township-Tour durchführen.
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Zweifellos ist Kapstadt mit bezaubernder Lage am Ozean, einer der schönsten Orte und beliebtesten Reiseziele der Welt. Nach Johannesburg und Durban ist die Metropole, die auch liebevoll „Mother City“ genannt wird die drittgrößte Stadt und seit 2004 Parlamentshauptstadt Südafrikas. Der Ursprung von Cape Town, der Englischen Bezeichnung, liegt im Jahr 1652 als Jan van Riebeeck mit seinen drei Schiffen „Goede Hoop“, „Dromedaris“ und „Reiger“ in die Tafelbucht einfuhr. Mit dem Ziel eine Versorgungsstation für geschwächte Seeleute, die auf dem Seeweg nach Indien waren zu gründen, pflanzte er Gemüse und ließ ein Krankenhaus sowie ein Dock zum Reparieren der Schiffe bauen. Er war auch der erste Siedler, der in der Weinregion um Kapstadt mit dem Weinanbau begann.
Die Wurzeln der Indonesier, Briten, Franzosen, Deutschen, Holländer und Khoisan können Sie noch heute in Form von entzückenden Häuser im kapholländischen Stil, viktorianischen Gebäuden, pastellfarbenen Häuschen und Moscheen sehen, die das Stadtbild neben modernen Hochhäusern prägen. Aber auch Botschaften, Banken, Versicherungen, Handels- und Industriefirmen, Theater und Kulturzentren haben in der Provinzhauptstadt ihren Sitz bezogen.
1086 Meter hoch ragt der imposante Tafelberg, dass Wahrzeichen der Stadt in die Höhe und schafft mit seiner plateauförmigen Oberfläche zusammen mit „Signal Hill“, „Lion’s Head“ und „Devil’s Peak“ eine pompöse Kulisse. In dem Gebirge wächst eine reiche Flora, die die Zahl der Pflanzenarten in ganz Großbritannien bei weitem übersteigt. Seit 1929 können Sie mit der Seilbahn zur Spitze hinauffahren. Nach der Modernisierung der Seilbahn im Jahr 1997 dauert die Beförderung in der sich auf dem Weg nach oben um 360 Grad drehenden Gondel nur noch 10 Minuten. Von oben bietet sich Ihnen bei wolkenfreiem Himmel ein atemberaubender Panoramablick.
Beliebter Anlaufpunkt der Stadt ist die „Victoria and Alfred Waterfront“. Im Jahr 1890 wurde der erste Grundstein von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria in Kapstadt gelegt. Das restaurierte Werft- und Hafenviertel ist nun ein weilläufiges Areal mit einem regen Einkaufszentrum, kleinen Museen, Raritätenläden, einer Brauerei, zahlreichen gastronomischen Einrichtungen, Kunstgalerien, Juwelieren und Antiquitätengeschäften, historischen und modernen Hotels, einem Yachthafen, 2 Aquarien und einem Imax-Kino. Die typische Atmosphäre des Hafens ist jedoch nicht verlorengegangen. Noch immer verkehren dort Ausflugs- und Fischerboote, Pelzrobben genießen den warmen Sonnenschein und es riecht nach frischem Fisch.
Ein Stück Südafrikanischer Geschichte erzählt die Gefängnisinsel „Robben Island“. Die circa 12 km von Kapstadt entfernt liegende Insel im Atlantik wurde bis 1996 von den Apartheid-Regierungen als Lager für politische Häftlinge genutzt und vier Jahre später zum Weltkulturerbe ernannt. Durch das Museum und den Kalksteinbruch in dem der bekannteste Häftling Nelson Mandela schuften musste, führen ausschließliche ehemalige Insassen.
„Kirstenbosch Botanical Garden“ ist vor allem für Naturliebhaber ein Muss. Die Anlage befindet sich 13 km von der quirligen Metropole entfernt und ist neben den „Gardens“ ein weiterer Ruhepol der Stadt. Hier werden über 8.500 einheimische Planzen, wie die Protea, Falmfarne oder Ericas gehalten um die Artenvielfalt der Region zu schützen. Wanderwege wie „Skeleton George“ führen bis zum Tafelberg hinauf. Am Hang des „Signal Hill“ liegt „Bo Kaap“, auch „Cape Malay Quarter“ genannt. Seit 1780 leben hier die Nachfahren von Sklaven aus Indonesien, Sri Lanka, Indien und Malaysia. Besonders empfehlenswert sind daher die vielen Cape Malay Restaurants. Farbenfroh präsentieren sich die Gebäude, einer Mischung aus kapholländischem und edwardianischem Stil und die in den schmalen Gassen liegenden Handwerkerhäuser, Moscheen und Minaretten. Das „Bo-Kaap Museum“ ist im ältesten Gebäude des Quarters in der Wale Street 71 untergebracht und klärt über die Geschichte der Kap Malaien auf.
Wenn Sie sich ein wenig von der pulsierenden Stadt erholen möchten, eignen sich die „Gardens“, der ehemaliger Gemüsegarten von Jan van Riebbeck dafür am besten. Statt Rüben, Gurken und anderer Gewächse finden Sie nur noch exotische Büsche und säuberlich geharkte, bunte Blumenbeete vor. Hier können Sie die Ruhe genießen und sich im Schatten der mächtigen Eichen erholen. Auch fast alle wichtigen Gouverneure und Präsidenten sind in Form von Denkmälern im Park verewigt. Einer von ihnen ist Cecel Rhodes, ein Geschäftsmann, Diamantenkönig und Visionär der Ende des 19. Jahrhunderts ein Eichhörnchenpärchen aus Amerika mitbrachte. Die zum Teil handzahmen „Grey squirrels“ sind zum festen Bestandteil von den „Gardens“ geworden.
In unmittelbarer Nähe befinden sich drei Museumskomplexe. Das ehemalige Sklavehaus „Slave Lodge“ dient als Ausstellungsort für umfangreichen Sammlungen von Keramik, Werkzeug, Spielzeug, Textilien und Schmuck aus Kapstadt. Zeitgenössische südafrikanische Gemälde, Skulpturen, Photographien, Masken, Puppen und Textilarbeiten können Sie in der „South African National Gallery“ begutachten, die sich in einem imposanten Bauwerk im edwardianischen Stil befindet. Seit 1825 besteht das älteste und größte Museum Südafrikas mit dem Namen „South African Museum“. Dort können Sie sich mit der Naturgeschichte sowie der Vergangenheit und Gegenwart des Landes auseinandersetzen. Eine Sternenmaschine und zahlreichen Projektoren ahmen den Sternenhimmel der Südhalbkugel im angrenzenden Planetarium nach.
In der Innenstadt liegt das „Castle of Good Hope“, eine fünfeckige Burg die zur Verteidigung der Stadt diente, jedoch bis heute ungebraucht blieb. Hier erfahren sie Wissenswertes über das Militär sowie die Archäologie der Burg. Die „William Feur Ausstellung“ hingegen zeigt kap-holländischen Möbel und interessante Malereien von John Thomas Baines.
Östlich des Zentrums befindet sich das „Dictrict Six“ in dem einst die Strassen von Musikanten und Straßenhändeln gefüllt wurden. Zur Zeit der Apartheid wurde jedoch alles zerstört und die dort beheimateten Menschen in die Townships vertrieben. Die Geschichte und ein Einblick in das damalige Leben der Menschen des sechsten Kapstädter Bezirks dokumentiert das „District Six Museum“. Eine der ältesten Straßen der Stadt ist die fast 4 km lange Long Street. Auf der belebten Straße stehen restaurierte prachtvolle viktorianischen Gebäude mit kunstgeschmiedeten Balkongittern, Antiquitätenläden, Bücherläden, Kunsthandwerkläden und Galerien, Musikläden, Hotels, Clubs, Discos, Pubs, gemütliche Cafés und Restaurants die zum Kosten der afrikanischen, indischen und internationalen Küche einladen. Sie sollten jedoch auch den täglich stattfindenden bunten Markt auf dem „Greenmarket Square“ besuchen, auf dem afrikanisches Kunsthandwerk, Bilder, Textilien und Lederwaren verkauft werden.
Ein weiteres Wahrzeichen neben dem imposanten Tafelberg ist das alte Rathaus Kapstadts, die „City Hall“ in der Darling Street. Faszinierend ist die Mischung aus italienischer Renaissance und britischem Kolonialstil des 1905 gebauten Hauses, in dem sich nun die Stadtbücherei sowie ein Konzertsaal befinden. Kapstadt steht auch für Jazz. Der lange im Exil in New York lebende Abdullah Ibrahim tritt beispielsweise in der „City Hall“ oder im „Baxter“, einem großen Theater auf.
Auch in Kapstadt gibt es zahlreiche Townships, die Sie auf geführten Touren besichtigen und mit den Bewohnern in Kontakt treten können. Dazu gehören das älteste Townships Langa, das in isiXhosa so viel wie „Sonne“ bedeutet, Nyanga (der Mond) und Gugulethu (unser Stolz). Khayelitsha (unsere neue Heimat) ist nach Soweto in Johannesburg das zweitgrößte Township des Landes.
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Als berühmteste Touristenstrecke kann die gut ausgebaute Garderoute entlang der traumhaften Küste des indischen Ozeans bezeichnet werden. Sie führt vorbei an abfallenden Felsklippen, charmanten Buchten und einsamen, breiten Traumstränden. Eigentlich beginnt die Garden Route in Swellendam und hört in Humansdorp bei Port Elizabeth auf. Jedoch befindet sich der interessanteste Teil zwischen Mossel Bay und dem Tsitsikamma Nationalpark. Die ersten Entdecker und Siedler dieser grünen und vor allem fruchtbaren Region gaben der Garden Route ihren Namen, denn für sie war die Region wie der Garten Eden.
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Die wunderschöne Landschaft mit Urwäldern, Lagunen, Seen und Flüssen führt Sie nach Mossel Bay, dem inoffiziellen Eingangstor zur Garden Route. Der Name Mossel Bay bedeutet „Muschelbucht“ und führt auf die viele Muscheln, Austern und Langusten zurück, die holländische Seefahrer fanden. Die mittelgroße, ländliche Stadt liegt auf einer eindrucksvollen, sonnenlichtdurchfluteten Halbinsel und hat einen malerischen Hafen der vom Indischen Ozean sanft umspült wird.
An den ersten Europäer, den portugiesischen Navigator Bartolomeu Dias, der bei seiner Kapumrundung in der Bucht von Mossel Bay eintraf, erinnert das gleichnamige Museum in dem ein Nachbau seines Schiffes steht. Zum 500. Jahrestag segelte das Schiff von Portugal bis nach Mossel Bay. Sie können selbst die verschieden Decks der Replik betreten und die aufwändigen Holzarbeiten bewundern.
Sehenswert sind aber auch das „Dias Monument“, das direkt vor dem populären „Post Office Tree“ steht. Der Milkwood-Baum wurde einst von dem Seefahrer als Kommunikationsmittel genutzt. Sie hinterließen in dem Lederstiefel der an einem Ast hing Botschaften für nachfolgende Schiffe. Heute wurde der Stiefel durch einen Briefkasten in der Form eines Stiefels ersetzt, in dem Sie Ihre Postkarten auf den Weg schicken können. Kostbare Kunstgegenstände können Sie in einem der drei weiß getünchten „Munroeshoek Cottages“ erstehen oder einfach nur einen würzigen Tee mit schmackhaften „Scones“ genießen. Während Ihres Aufenthalts können Sie jedoch auch das milde Klima am 24 km lange Strand genießen und baden gehen, auf einem der erstklassigen Golfplätzen golfen oder den exzellenten Wassersportmöglichkeiten nachgehen.
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In Richtung Westen führt die Garden Route Sie auf der ruhigen schön ausgebauten R 102 nach George, einem malerischen Ort am Fuße der bis zu 1.370 Meter hohen Outeniqua Mountains. Die Stadt wurde 1811 von den Briten gegründet und nach dem damaligen König, George III benannt. Heute leben rund 130.000 Einwohner in der Stadt die das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der bekannten Touristenroute ist.
Vor der alten Bibliothek in der York Street liegt die 1812 gepflanzte Eiche die auch „Slave Tree“ genannt wird. Einst sollten hier Sklaven angekettet und zur Versteigerung angeboten worden sein. Zeuge ist ein Stück der alten Eisenkette, die sich in den Stamm eingefressen hat. In der größten Stadt entlang der Garden Route befindet sich die „Dutch Reformed Church“. Die kreuzförmige niederländisch reformierte Kirche hat einen großartige Innenausbau aus Yellowoodholz und die schönsten Gelbholzdecken und -kanzeln in Südafrika. Das „George Museum“ stellt eine umfangreiche Sammlung von Druckerpressen, Schreibmaschinen, Musikinstrumenten, Dokumenten, Bildern und auch Anschauungstücken über die Geschichte der Missionen in der Kapkolonie sowie verschiedenste Sammlungen von historischen Alltags- und Gebrauchsgegenständen aus.
Die Hauptattraktion von George, das Eisenbahnmuseum ist in einer 25.000 Quadratmeter großen alten Lagerhalle untergebracht. Hier können Sie Dampflokomotiven, Saloonwagen, Triebwagen, Wagons aus den verschiedensten Epochen der südafrikanischen Eisenbahngeschichte sowie Kutschen und Oldtimer sehen. Besonders schön ist auch die “St. Peter's & St. Paul's Church“, die älteste römisch-katholische Kirche des Landes. Das Gebäude im kapholländischen Stil mit typischem Giebel und den Buntglasscheiben wurde vor einigen Jahren restauriert und lädt nun zur Besichtigung ein. Breite Eichenalleen prägen das Stadtbild der Stadt, die sich selbst als „Golfstadt“ Südafrikas bezeichnet. Nicht zu unrecht, denn zwei weltberühmte Plätze westlich der Stadt machen George zu einem der Golferparadiese am Western Cape.
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Oudtshoorn ist die wichtigste Stadt unter den Kleineren. Sie liegt zwischen den Swartbergen im Norden und den Outeniqua-Bergen im Süden am Gobbelaars River und wurde nach dem Kap-Gouverneur Pieter Reede van Oudtshoorn benannt. Gäbe es die flugunfähigen Strauße jedoch nicht, wäre das Karoo-Städtchen Oudtshoorn nur eine verschlafene Ortschaft.
Die Halbwüste der Karoo und das ideale Klima bieten die besten Voraussetzungen um die großen Laufvögel zu halten. Kaum zu glauben aber 97% der weltweiten Straußenpopulation lebt hier auf einer der Farmen. Um 1920 herum wurden die Federn des Geflügel als Federboas in die gesamte Welt verkauft, mit denen sich die Damen schmückten. Jetzt wird nur noch Geld mit dem exquisiten Leder aus dem Taschen, Schuhe und andere Gegenstände hergestellt werden sowie dem cholesterinfreien Fleisch verdient.
Noch heute können Sie die von den reichen "Federbaronen" bewohnten viktorianisch inspirierten "Straußenpaläste", wie zum Beispiel „Welgeluk“ bewundern. Auf einer der zwei großen Straußenfarmen, der „Highgate Ostrich Show Farm“ und der „Safari Farm“ erfahren Sie im Rahmen von kurzen Vorträgen alle wichtigen Informationen über die Tiere und die Zucht. Die angeschlossenen Souvenirläden verkaufen Produkte aus Straußenleder und andere Mitbringsel.
Das „C.P. Nel Museum“ stellt alte Möbel, Kleider, Haushaltsgegenstände und Bücher aus und informiert über die Straußenindustrie in der Region, die „Arbeitsgenot“, dass Wohnhaus des bekannten Afrikaans-sprachigen Dichters C. J. Langenhoven ist heute ein Museum in dem Sie etwas über die typische Mittelklasse-Einrichtung der damaligen Zeit lernen können.
Rund 25 km nördlich von Oudtshoorn in den Swartbergen, liegt das mächtige Höhlensystem „Cango Caves“. Die Größte der beeindruckenden unterirdischen Hallen ist 107 Meter lang, 54 Meter breit und 16 m hoch. Täglich finden 60-minütigen Touren durch die Tropfsteinhöhle „Cango 1“ statt.
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Die charmante Stadt Knysna liegt zwischen dem Bergwald der Outentiquaberge und einer großen Salzwasser-Lagune, die durch eine schmale felsige Einfahrt mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Die Geschichte der Stadt begann, als George Rex, der angeblich uneheliche Sohn von König George III. 1804 anfing mit dem Holz der umliegenden Wälder zu handeln und die erste Sägemühle bauen ließ. Somit erklär sich auch der Name dieses Ortes, der aus der Khoi-Sprache stammt und „Ort des Holzes“ bedeuten soll.
Die Bucht von Knysna wird von den imponierenden „Knysna Heads“, zwei Sandstein-Felsen umgeben. Wenn Sie auf der östlichen Seite erst auf der Straße und dann auf einem schmalen Fußpfad über die Holzbrücke auf den Felsen gelangen, bietet sich Ihnen ein traumhafter Blick auf die Lagune. Im Hinterland liegt der über 80.000 Hektar „Knysna Forest“, dass größte zusammenhängende Waldgebiet des Landes.
Die Lagune bietet sehr gute Möglichkeiten zum Windsurfen, Wasserskifahren, Kanufahren, Angeln oder zum Tauchen. Hier leben unter anderem das seltene Knysna-Seepferdchen und die Knysna Oyster. Die in der Lagune gezüchteten Knysna Austern werden von Feinschmeckern als Delikatesse angesehen. Auf „Thesen Island“ liegt die „Knysna Oyster Company“ ,eine kleine Austernfarm mit angeschlossener Taverne mit Lagunengarten. Zwischen Knysna und Plettenberg Bay liegt der „Knysna Elephant Park“. Die im Knysna Forest lebende Population, die 10 Elefanten umfasst, stammt von einer großen Fynbos-Farm oder aus dem Kruger Nationalpark. Die Dickhäuter sind recht zahm und können sogar gestreichelt und gefüttert werden.
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Die Geschichte von Plettenberg Bay beginnt, als der Gouverneur Joachim von Plettenberg im Jahr 1778 einen Demarkationsstein mit dem Wappen der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft niederlegte. Bis 1920 diente die Bucht zudem als Walfangstation, an die heute nur noch eine Harpune und ein großer Topf erinnert.
Heute hat sich der Ort mit seinen zum Teil unberührten, traumhaften kilometerlangen Stränden zum malerischen Badeort entwickelt. Zu den empfehlenswerten Stränden gehören „Lookout Beach“, „Central Beach“ und die Strände der Lagune. Die Wassersportmöglichkeiten sind reichhaltig und mit etwas Glück entdecken Sie vielleicht sogar den ein oder anderen Wal oder Delphin. Rund 8 km nordöstlich des Ortes liegt das „Keurbooms River Nature Reserve“, das Sie auf einem der vielen wunderschönen Wanderwege oder abenteuerlich mit dem Kanu entdecken können. In dem Reservat leben Buschschweine, Buschböcke, Meerkatzen und zahlreiche Vögel. 16 km östlich von Plettenberg Bay befindet sich „Monkeyland“, ein 12 Hektar großes Schutzgebiet in dem rund 200 Tiere mit traurigem Hintergrund leben. Viele von ihnen kommen aus dem Zirkus, wurde von ihren ehemaligen Besitzern verstoßen oder vom Zoll als Schmuggelware beschlagnahmt. In „Monkeyland“ kümmern sich nun fürsorgliche Biologen und Tiermediziner um die Primaten. Eine Attraktion der besonderen Art ist die Überquerung der 118 Meter langen Hängebrücke im Zentrum des Schutzgebietes.
Weiter im Westen, rund 10 km von Plettenberg Bay entfernt, steht ein über 1.000 Jahre alter, gigantischer Yellowwood-Baum, der 40 Meter in die Höhe rangt und einen Stammumfang von 7 Metern hat.
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Mit etwa 737.600 Einwohnern ist Port Elizabeth die größte Stadt der Ostkap-Provinz und fünftgrößte Stadt von Südafrika. Die Stadt liegt an der 16 km langen Küste am Indischen Ozean und bildet fahrtechnisch gesehen den östlichen Abschluss der Garden Route.
Die Stadt wurde erstmals im 15. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern betreten. 1820 kamen dann 4.000 britische Siedler. Den Name erhielt Port Elizabeth von Elizabeth Donkin, der Frau des damaligen Kap Gouverneurs Sir Rufane Donkin. Ihr ist auch die steinerne Pyramide im Gedenkpark der Stadt gewidmet ist. Unter Südafrikaner ist Port Elizabeth auch als „the windy City“, zu Deutsch „windige Stadt“ oder auch als auch „the friendly City“, die „freundliche Stadt“ bekannt.
Neben der wichtigen Funktion als Hafenstadt und als Standort der Automobilindustrie hat Port Elizabeth aber mehr zu bieten. Geprägt wird das britische Stadtbild von modernen Hochhäusern die neben viktorianischen Bauwerken in die Höhe ragen. Mittelpunkt von Port Elizabeth ist der Marktplatz mit der prachtvollen „City Hall“, dem Rathaus. Davor können Sie die eine Replik des Steinkreuzes von Bartolomeu Dias sehen, das er bei seiner Ankuft in der Algoa Bay bei sich trug.
Der „Campanile“, ein alter 52 Meter hohe Ziegelbau ermöglicht von der Plattform einen wunderbaren Blick über die Bucht und die Stadt. An der Donkin Street stehen eine Reihe attraktiver doppelstöckiger Terrassenhäusern aus der viktorianischen Zeit. Sie werden sogar noch bewohnt, stehen jedoch unter Denkmalschutz. Gegenüber an der White Road befindet sich das älteste Opernhaus des Landes, in dem noch zahlreiche Musikwerke aufgeführt werden.
Im „Snake Park“, dem Schlagenhaus werden Reptilien aus ganz Afrika gehalten. Die sicheren, weitläufigen, weißen Sandstrände, wie „Kings“, „Humewood“, „Hobie“ und „Polloc“k laden zum Sonnen, Baden und der Ausübung von Sportarten in und auf dem Wasser ein. Port Elizabeth zeigt sich ebenso als Tauchmetropole in der Sie Sandtiger, zuweilen großen Hammerhaien, Tigerhaien und Bullenhaien begegnen können. Vor der Küste liegen zudem interessante historische Wracks.
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Die Hauptstadt Südafrikas mit fast einer Million Einwohnern liegt circa 50 km nördlich der Metropole Johannesburg und wird von langgezogenen Hügelketten umfasst. 2005 wurde die multikulturelle, hübsche Stadt in Tshwane umbenannt, was in der Sprache des Sotho-Stammes „Wir sind gleich“ bedeutet. Der Name Pretoria geht jedoch auf den Gründer Marthinus Wessel Pretorius, der die Stadt nach seinem Vater benannte zurück. Zur Zeit der Rassentrennung wurde der Ort zum Symbol des Hasses, in dem der Oberste Gerichtshof und das Hauptgefängnis lagen. Im Laufe der Zeit hat sich die ruhige Stadt jedoch prächtig entwickelt.
Im Zentrum von Tshwane liegt der „Church Square“ mit dem Bronzedenkmal von Burenpräsident Paulus Kruger. Der Platz diente einst als Auktionsgelände, Sportplatz und Eisenbahnterminal und nachher als soziales und politisches Zentrum. Zum „Church Square“, wo vor vielen Jahrhunderten eine einfache Lehmkirche stand, gehören das Parlament, der Justizpalast und die alte Staatsbank mit Münze.
In der Church Street liegt das Haus in dem Kruger und seine Ehefrau 17 Jahre lang gelebt haben. Das „Kruger House Museum“ stellt viele persönliche Gegenstände wie seine Pfeife, Taschenmesser, Sattel und Gewehr aus. In der Westhalle ist ein alter Ochsenwagen, im Hinterhof sein privater Eisenbahnwaggon untergebracht. Im „Transvaal Museum“ können Sie geologische und archäologische Funde, das Skelett eines Wals sowie 887 verschiedene südafrikanische Vögel in der „Austin Roberts Bird Hall“ begutachten.
Besonders hübsch präsentiert sich das „Melrose House“, das schönste viktorianische Gebäude mit Marmorsäulen, Mosaikböden und Breitglasfenstern. Hier unterschrieben 1902 die Buren und Briten den Friedensvertrag von „Vereeniging“. Einige bedeutende südafrikanische Kunstwerke wie Skulpturen, Wandteppiche, Graphiken, Fotos und Keramiken können Sie im „Tshwane Art Museum“ begutachten. Im Süden von Tshwane rag das „Voortrekker Monument“ in die Höhe, das zur Erinnerung an den Großen Trek und die Entscheidungsschlacht am Blood River errichtet wurde. Im Museum unterhalb des Areals dokumentieren Exponate wie Wandteppiche, Fotos, Waffen und Kleidungsstücke über das Leben afrikanischen Pioniere, die dem ständig wachsenden Machteinfluss der Britischen Siedler zu entfliehen versuchten.
Der älteste und bedeutendste Zoologische Garten der Stadt verfügt über einen Reptilienpark und ein Aquarium. Von der Seilbahn aus, können Sie direkt in die Freigehege blicken. Im Oktober sollten Sie den zauberhaften Anblick, der 70.000 riesige lilafarbene und zart duftende Jacaranda Bäume genießen, die Tshwane in ein Blütenmeer verwandeln. Dies erklärt auch den Beinamen der Stadt, „Jacaranda City“.
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In der afrikanischsten Region Südafrikas liegt in der Gemeinde Buffalo City die Stadt East London, dass Eingangstor zur Wild Coast. Der einstige Militärposten und Stützpunkt der Briten gewann durch die Lage an den Mündungen des Buffalo- und Nahoon Rivers mit dem Flusshafen wirtschaftlich an Bedeutung. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört unter anderem das „East London Museum“ auf der 5 km langen Oxford Street. Es umfasst umfangreiche naturkundliche Sammlung sowie Sammlungen zur Frühgeschichte Südafrikas und zur Geschichte des Xhosa Volks. Hier können Sie auch einen ausgestopften prähistorischen Quastenflosser bewundern. Der letzte Fisch seiner Art wurde 1938 gefangen und gilt seit dem als ausgestorben. An der „Esplanade“ wo auch das „German Settler’s Memorial“ steht, das auf Bronzetafeln die Geschichte der deutschen Einwanderer erzählt, liegt das älteste Aquarium des Landes in dem unter anderem Seehunde, Pinguine, Robben und Haie zu sehen sind. In der „Anne Bryant Galerie“, die sich in einem Haus im kapholländischen Stil befindet, können Sie sich Kunstwerke alter und zeitgenössischer Künstler des Landes ansehen. Die ehemalige Besitzerin des Gebäudes war selbst Künstlerin und vermachte es nach ihrem Tod der Stadt. Interessant ist auch das Rathaus (City Hall), ein beachtliches Gebäude im viktorianischen Stil und das Reiterstandbild, ein überlebensgroßes Bronzedenkmal, welches an die Gefallenen in den beiden Burenkriegen erinnert.
Kaum zu glauben, aber das ehemalige Frauengefängnis „Lock Street Goal“ in der Fleet Street wurde zu einem modernen Einkaufszentrum umgewandelt. Zu den bekanntesten Häftlingen gehörten Daisy de Melker, eine dreifache Mörderin sowie Winnie Mandela. Lediglich eine Gefängniszelle mit einem Galgen weist auf die damalige Nutzung des Gebäudes hin. Lange, naturbelassene Sandstrände die meistens recht menschenleer sind, laden zum Entspannen, Baden und Sonnen ein. Auch sämtliche Wassersportarten lassen sich an den Stränden von East London ausüben. Direkt an der Mündung vom Buffalo River liegt „Orient Beach“ mit Gezeitenbecken. „Nahoon Beach“ hingegen ist ein wahres Paradies für Surfer.
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Umgeben von der afrikanischen Buschsavanne und den Bergen, rund 150 km nordwestlich der Ballungszentren Johannesburg und Pretoria liegt der gigantische Vergnügungs- und Freizeitkomplex, „Sun City“, der von den Südafrikanern auch „Sin City“, zu Deutsch „Sündenstadt“ genannt wird. Das „Las Vegas“ des afrikanischen Kontinents umfasst luxuriöse moderne Hotelanlagen, Golfplätze, Sportanlagen, Variété-Theater und Kasinos die in einer fantasievollen Welt eingebettet sind. Für die afrikanische Atmosphäre sorgen eine nachgebildete Lagune mit türkisfarbenem Wasser und hellem Sandstrand in dem sogar künstliche Wellen simuliert werden, ein synthetischer Regenwald, herrlich angelegte Wassergärten und erstklassige Shows bieten ausreichend Unterhaltung. Highlight von “Sun City” ist “Lost City”, die “versunkene Stadt”. Sie erinnert an untergegangene afrikanische Kulturen. Genießen Sie den Abend in einem der Restaurants, Bars, Cafes und Lounges in denen Sie den Sonnenuntergang stilvoll erleben können.
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