“NATURPARADIES GABUN”
Reiseverlauf
Libreville - Evengué Island - Fernan Vaz - Loango - Tassi/Akaka - Pointe Sainte Cathérine
1.Tag (Donnerstag) – Ankunft in Libreville, Gabun [F]
Bei Ihrer Ankunft am Flughafen Libreville begrüßt Sie die Reiseleitung und ist Ihnen mit den Einreiseformalitäten und dem Gepäck behilflich. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel Le Méridien Libreville.
Der Abend steht zu Ihrer freien Verfügung. In der Nachbarschaft des Hotels liegt das lebhafte „Quartier Louis“, das mit seinen vielen Restaurants zum Dinner einlädt.
Übernachtung: Hotel Le Méridien, Libreville (inkl. Frühstück)
2. Tag (Freitag) – Evengué Island & Fernan-Vaz Gorilla Sanctuary [F,M,A]
Am Morgen fliegen Sie via Port Gentil nach Omboué, wo Sie in der Evengué Lodge wohnen werden. Zur Lodge gelangen Sie mit einem Boot, denn die Evengué Lodge liegt auf der kleinen Insel Evengué, die dem Loango Nationalpark direkt vorgelagert ist. Nach etwa 20 Minuten erreichen Sie die Insel, auf der auch das Fernan-Vaz Gorilla Schutzgebiet liegt.
Während Ihres Aufenthalts auf Evengué Island können Sie das Fernan-Vaz Gorilla Projekt kennen lernen. Die Experten des Projekts werden Ihnen Ratschläge geben, wie Sie sich in gefährlichen Situationen im Busch, zum Beispiel im Angesicht von Gorillas, zu verhalten haben und stehen Ihnen auch sonst mit Rat und Tat zur Seite, vor allem mit Informationen über das Fernan-Vaz Gorilla Schutzgebiet und das Rehabilitations- und Auswilderungs-Programm. Anschließend wird einer der Guides Sie bei einem kleinen Spaziergang durch den Busch zu der im Schutzgebiet beheimateten Gorillafamilie begleiten.
Übernachtung: Evengué Lodge (Vollpension)
3.Tag (Samstag) – Bootsfahrt auf dem Mpivié-Fluss zur Loango Lodge [F,M,A]
Nach dem Frühstück starten Sie mit dem Boot auf dem Mpivié-Fluss nach Loango. Auf dem Weg dahin haben Sie Zeit zu einem Besuch der kleinen Stadt Sainte Anne, wo Gustave Eiffel Ende des 19. Jahrhunderts eine Kirche aus Eisen baute. Eine perfekte Gelegenheit, sich zurückzulehnen und die atemberaubenden Blicke, die sich unterwegs bieten, zu genießen. Mit etwas Glück können Sie Affen, Krokodile und verschiedenste Vogelarten sehen.
Nach ungefähr 2 Stunden auf dem Boot steigen Sie um in einen allradbetriebenen Jeep, der Sie in 45 Minuten zur Lodge bringen wird. In der Loango Lodge werden Sie mit kleinen Erfrischungen willkommen geheißen und bekommen anschließend im Restaurant das Mittagessen serviert. Vielleicht haben Sie an diesem Tag auch noch etwas Zeit, dem Loango Nationalpark per Boot oder Jeep schon einen kleinen Besuch abzustatten.
Übernachtung: Loango Lodge (Vollpension)
4. - 6. Tag (Sonntag bis Dienstag) – Tassi/Akaka (anhängig von der Jahreszeit) [F,M,A]
- Tassi-Region*
Nach dem Frühstück fahren Sie ca. 1,5 Stunden mit einem allradbetriebenen Jeep in die Tassi/Louri-Region im Südwesten. Während der Fahrt können Sie Tiere wie Elefanten, Pinselohrschweine, Büffel,verschiedene Vogelarten und Antilopen entdecken. Das Tassi-Camp liegt in der Savanne, umgeben von Primär- und Sekundärwald.
Besuchen Sie von hier aus das Forschungscamp des Max-Planck-Instituts, 30 Minuten vom Tassi-Camp entfernt. Hier werden Studien über die scheuen und schwer zu beobachtenden Gorillas und Schimpansen des Waldes betrieben. Dies gewöhnt die Tiere Schritt für Schritt an die Anwesenheit von Menschen in ihrer Umgebung. Zukünftig wird dieses Programm eine kontrollierte, gelenkte Form des Tourismus erlauben und gleichzeitig die Erforschung des Verhaltens von Gorillas und Schimpansen integrieren.
Von Tassi gelangt man bequem nach Louri, wo man mit etwas Glück Elefanten und Büffel am Strand beobachten kann- ein wirklich bemerkenswerter Anblick und typisch für den Loango Nationalpark. Noch etwas mehr Glück braucht es, um auch noch ein Flusspferd zu sichten
Übernachtung: Tassi Savannah Camp (Vollpension)
Das Tassi Savannah Camp ist das ganze Jahr geöffnet, auch während der Regenzeit. Hier können oftmals am Strand umherwandernde Elefanten und Büffel beobachtet werden.
- Akaka-Region*
Nach einem frühen Frühstück führt Sie eine 4-5-stündige Bootsfahrt nach Akaka. Unterwegs begegnen Ihnen Elefanten, Büffel und Antilopen und Sie sehen zahlreiche bunte Vogelarten.
Akaka ist eines der entlegensten Gebiete des Loango Nationalparks und die Heimat zahlreicher Schmetterlingsarten und einiger seltener Vögel. Das Bush Camp liegt direkt am Flussufer inmitten eines tropischen Regenwaldes und der Feuchtgebiete. Hin und wieder laufen wild lebende Tiere, vor allem Elefanten, mitten durch das Camp. Das Camp ist ein guter Ausgangspunkt für Waldspaziergänge, Kayak oder Motorbootfahrten auf dem Rembo Ngowe und Rembo Echira Fluss. Während der Trockenzeit wächst die Zahl der Elefantenpopulationen und Büffelherden auf Ihrer Suche nach Wasser stark an. Auch Warzenschweine, Antilopenarten, diverse Affenarten und große Menschenaffen bewohnen die Region des Parks ganzjährig.
Übernachtung: Akaka Bush Camp (Vollpension)
* Das Akaka Busch ist das ganze Jahr über geöffnet, auch während der Regenzeit. Das Personal des Camps wird entscheiden, ob es ein Tagesausflug oder ein Ausflug mit einer Übernachtung möglich ist, das hängt von den Wetterbedingungen und der Anzahl von Tsetse-Fliegen, Moskitos und andere Insekten ab.
7. Tag (Mittwoch) – Pte. Ste. Cathérine [F,M,A]
Am Morgen haben Sie Zeit, noch andere Teile des Loango Nationalparks zu entdecken, entweder mit dem Auto in die Savanne, zu Fuß in die Mangroven oder mit dem Boot die Küste entlang.
Nachmittags gelangen Sie mit dem Boot zum Pointe Sainte Cathérine Beach Camp. Dieses Basis-Camp ist an einer sehr schönen Stelle am Strand im Norden des Loango Nationalparks gelegen.
Sie können hier Spaziergänge am Strand unternehmen, Muscheln sammeln und Angeln. An einem der schönsten Strände der Welt, den Sie fast ganz für sich allein haben, können Sie aber auch einfach nur entspannen und relaxen.
Wenn die Sonne untergeht, können Sie im Restaurant oder auf dem Lounge-Deck zu Abend essen oder oder ein Barbecue am Strand genießen. Während der Regenzeit von November bis April sind die Sonnenuntergänge in Pte. Ste. Cathérine sogar noch schöner als gewöhnlich.
Übernachtung: Pte. Ste. Cathérine Beach Camp (Vollpension)
8. Tag (Donnerstag) – Rückkehr zur Loango Lodge [F,M,A]
An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, in der Loango Lodge zu entspannen und abzuschalten oder den Nationalpark zu erkunden. Einige dieser Möglichkeiten sind:
Safari-Touren
Safaris in einem allradbetriebenen Jeep sind eine einfache und komfortable Möglichkeit, den Park und seinen großen Bestand an Wildtieren, wie Büffeln, Elefanten, Pinselohrschweine und Antilopen, zu sehen. In der Regenzeit von November bis April können Sie auch am Strand Tiere beobachten.
Safaris zu Fuß
Wagen Sie sich mit einem der Eco-Guides in den Wald hinein. Eine Erkundung zu Fuß ist einer der besten Wege, mehr über die Vielfalt des Nationalparks zu lernen. Dabei können Sie auf Elefanten und Büffel treffen, aber noch mehr die unauffälligen Waldtiere und Vögel beobachten.
Kultur-Spaziergänge
Von der Lodge aus haben Sie auch die Möglichkeit, die umliegenden Dörfer oder die „Operation Loango“-Schule zu besuchen.
Walbeobachtung*
Von Mitte Juli bis Mitte September kommen Buckelwale an die Küste vor dem Loango Nationalpark. Fahren Sie mit einem Skipper auf einem Boot hinaus und erleben Sie diese beeindruckenden und verspielten Säugetiere.
* Bitte beachten Sie, dass nicht garantiert werden kann, dass Sie die Wale wirklich sehen können. Dieser Ausflug ist nicht im Preis inbegriffen.
Fischen*
Der Punkt, an dem die Lagune in den Ozean mündet, beherbergt einige der größten Wildfische der Welt. Ein idealer Platz zum Fischen, nur 10 Minuten von der Loango Lodge entfernt.
* Bitte beachten Sie, dass dieser Ausflug nicht im Preis inbegriffen ist.
Präsentation der Wildlife Conservation Society
Die Loango Lodge ist das Basiscamp der Wildlife Conservation Society (WCS). Die WCS ist aktiv in der Bewahrung, Beobachtung, Überwachung und Forschung im Nationalpark. Bei einem Dinner werden die Forscher Sie gerne über ihre Aktivitäten in Gabun informieren.
Übernachtung: Loango Lodge (Vollpension)
9. Tag (Freitag) – Flug nach Libreville/Gabun [F,M]
Am Morgen haben Sie noch Zeit zur Erholung oder Sie gehen auf eine letzte Safari in den Nationalpark. Nachmittags fliegen Sie mit Africa’s Connection via Port Gentil nach Libreville, um von dort aus mit Ihrem internationalen Flug nach Hause zurückzukehren.
Gruppenrundreisen für mindestens 6 Personen (Zubucherreisen ab 2 Personen), an ausgewählten Terminen 2009 und 2010:
Gruppenreisen 2009:
17.12.2009
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer € 3.250
Einzelzimmerzuschlag € 632
Gruppenreisen 2010:
07.01.2010/05.08.2010/02.09.2010/16.12.2010
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer € 3.250
Einzelzimmerzuschlag € 632
24.06.2010/07.10.2010/11.11.2010
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer € 3.180
Einzelzimmerzuschlag € 632 inkl. Sich-Schein
11.03.2010/01.04.2010/20.05.2010
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer € 2.843
Einzelzimmerzuschlag € 632
Im Reisepreis ist ein Reiseführer zum Zielgebiet enthalten.
Charakteristik für alle Touren:
Alle unsere Rundreisen sind individuell für Sie ausgearbeitete Reisen. Die Reiseroute kann Ihren Wünschen entsprechend ergänzt oder verändert werden.
Im Preis enthalten sind:
- Meet and greet am Internationalen Flughafen Libreville
- Transfer vom/zum Flughafen Libreville zum Hotel Le Méridien in Libreville
- Übernachtung und Frühstück im Hotel Le Méridien, Libreville
- Übernachtungen in den ausgeschriebenen Hotel bzw. Lodges im Loango
Nationalpark
- Verpflegung wie ausgeschrieben (F = Frühstück, M = Mittagessen,
A = Abendessen) in den ausgeschriebenen Hotels
- Alle Mahlzeiten im Loango Nationalpark
- Alle Parkgebühren im Loango Nationalpark
- Alle Exkursionen und Ausflüge im Loango Nationalpark (außer den unten
angegebenen Exkursionen gegen Gebühr)
- Lokale Flüge innerhalb der Rundreise, alle Steuern und Gebühren für die Flüge
- Verwaltungsgebühren
- englischsprachige Reiseleitung (gemäß Ausschreibung)
Nicht im Preis enthalten sind:
- Internationale Flüge und alle Steuern und Gebühren für diese Flüge
- Alle Getränke
- Mahlzeiten in Port Gentil, Libreville
- zusätzliche Exkursionen gegen Gebühr
- Persönliche Ausgaben, Trinkgelder und Versicherungen
- Visagebühren für Gabun
Optional:
- Meet and greet am Flughafen Libreville am 13. Tag
Exkursionen gegen Gebühr:
- Walbeobachtung (Mitte Juli bis Mitte September)
- Fischen
- Bwiti (Ritueller Tanz)
Das Mindestalter für den Loango Nationalpark beträgt 8 Jahre.
Programmänderungen behalten wir uns bei entsprechender Notwendigkeit vor.
Bei allen aufgeführten Rundreisen sind Kombinationen mit einem Hotel Ihrer Wahl sowie Anschlussaufenthalte oder die Weiterreise in die Nachbarländer im Baukastensystem möglich.
Afrika ist nicht unbedingt ein "Selbstfahrerland", viele Regeln und Gewohnheiten sind uns fremd und führen lediglich zu einer unnötigen Gefährdung bzw. zu Stress, der den Genuss Ihrer Rundreise trüben könnte. Somit haben wir die Reisen - soweit nicht anders vermerkt - stets mit Fahrer/Reiseleiter ausgeschrieben. Gemessen am lokalen Standard sind die Reiseprogramme oftmals recht hochpreisig, schließlich ist ein solches Reisen - aus der Sicht der Einheimischen - glatter Luxus. Bzgl. der Fahrzeuge vor Ort ist der Standard eher einfach. Die Straßenverhältnisse beanspruchen die Fahrzeuge stark, Ersatzteile sind nur schwierig zu bekommen und auch die Benzinpreise sind meist sehr hoch. Folglich ist der Unterhalt und damit auch der Mietpreis - gemessen an der erhaltenen Qualität - sehr hoch.
Auch bei möglicherweise gleich lautender Klassifizierung nach Sternen (Landeskategorie!) kann die Unterkunftsqualität auf den Rundreisen in Ermangelung einheitlicher Hotelstandards sehr unterschiedlich sein. Gemessen am unterschiedlichen Verständnis bzgl. Wohnlichkeit, hygienischer Reinheit und Komfort sollte daher nicht der Vergleich mit europäischen und modernen Unterkünften herangezogen werden.
Änderungen des Reiseverlaufs können ebenfalls manches Mal nötig werden.
Generell erfordern Reisen in Afrika eine gesunde Portion an Toleranz, Flexibilität und oftmals auch Komfortverzicht - nur dann ist der Reisende befähigt, den liebenswerten Charme dieser für uns doch so exotischen Destination voll auf sich wirken zu lassen.