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Nationalparks & Städte

Libreville 

Libreville, Gabun, Gabun RundreisenMit einer Einwohnerzahl die knapp eine halbe Million überschreitet ist die Hauptstadt Gabuns mit Abstand die größte des Landes. Die „freie Stadt“ – so lautet die französische Übersetzung des Stadtnamens- liegt inmitten des tropischen Regenwaldes an der Corisco-Bucht, der Mündung des Mbé in den Golf von Guinea. Wörter wie modern, luxuriös und glamourös beschreiben den Charakter der Stadt nur zu Recht, denn Libreville zählt zu einer der teuersten Städte der Welt. Zahlreiche Hotels und Einkaufsstraßen prägen das Stadtbild des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums des Landes. 

Ursprünglichere Seiten von Libreville finden Sie in den östlichen Stadtteilen Akebe und Nombakele. Besonders schön präsentiert sich der große Markt von Mont-Boouét auf dem landestypische Souvenirs wie Schnitzereien der Fang zum Verkauf angeboten werden. Sehenswert sind das Nationalmuseum für Kunst und Kulturgeschichte mit Reliquien und ritueller Kunst, die St. Marie Kathedrale, das Arboretum de Sibang,  ebenso wie die Kirche St. Michel mit ihrer eindrucksvollen Holzfassade, die von einem blinden Künstler geschnitzt wurde. Diese beeindruckenden Reliefs schenken einen guten Eindruck von der Vorstellung Afrikas über die katholische Religion. An geführten Besichtigungen der Kirche können Sie mit Ausnahme von Montagen  täglich teilnehmen.
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Franceville

Franceville, die drittgrößte Stadt in Gabun und Provinzhauptstadt von Haut-Ogooué liegt am Mpassa Fluss. Die Stadt entwickelte sich aus dem Dorf Masuku als Savorgnan de Brazza den Ort 1880 auswählte, um ehemalige Sklaven anzusiedeln und benannte ihn in Franceville um.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die 1899 erbaute St Hilaire-Kirche, eine große Statue des ehemaligen in Franceville geborenen Präsident Omar Bongo, sowie ein medizinisches Forschungsinstitut. Die Stadt verfügt auch über einen Golfplatz und richtet einen Markt aus, auf dem Sie zahlreiche Artikel erwerben können, einschließlich Kleidung, Obst und Gemüse, Elektronik und Fleisch.

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Lambarene

Gabun Nationalparks & Gabun Städte, Gabun RundreisenDer Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué mit rund 24.000 Einwohnern liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué der  Lambaréné in die drei Bereiche Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer) teilt.  Hier gründete der Friedensnobelträger Albert Schweitzer 1913 das berühmte Urwaldspital, wodurch Lambaréné an internationaler Größe und Bekanntheit gewann. Heute sind in dem Gebäude die Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, eine Geburtsklinik, eine Zahnklinik und seit 1981 ein Forschungslabor untergebracht. Dieses ist auf die Erforschung der Malaria tropica und deren Behandlung auslegt. Das Krankenhaus stellt neben verschiedensten Geräten und Bildern auch einige persönliche Gegenstände von Albert Schweizer zur Besichtigung aus. 

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Loango Nationalpark

Der 1.550 km² große Loango Nationalpark wird als der wahre Juwel der Westküste Afrikas gehandelt. Hier treffen Wälder, Savannen, Feuchtgebiete, Lagunen und das Meer aufeinander. Aufgrund seiner Lage in unmittelbarer Nähe des Ozeans kann der Park dadurch mit einem besonders schönen Landschaftsbild begeistern. Das von Stränden eingefasste Schutzgebiet ist noch größtenteils unentdeckt und unberührt.

Der Loango Nationalpark schützt jedoch nicht nur den vielfältigen Lebensraum Küste, sondern auch die 220 km² große Iguéla Lagune, dass einzige Beispiel für ein typisch westafrikanisches Lagunensystem.
Des Weiteren begeistert der Loango Nationalpark mit seiner Artenvielfalt die Sie aus nächster Nähe beobachten können. Zu den hier lebenden Tieren gehören unter anderem Büffel, Nilpferde, Gorillas, Leoparden, sowie Waldelefanten aber auch zahlreiche exotische Vogelarten wie der  Fisch- und Schreiseeadler, die die fischreichen Gewässer des Parks bewohnen. Ein besonderes Schauspiel bietet sich im Sommer. Zu dieser Zeit tummeln sich Buckelwale in den flachen Gewässern des Loango Nationalparks, um dort das Paarungsritual zu vollziehen.

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Lope Okanda Nationalpark

Der Nationalpark Lopé-Okanda liegt rund 300 km südöstlich von Gabuns Hauptstadt Libreville. Das Gebiet erstreckt sich Gabun Nationalparks & Gabun Städte, Gabun Rundreisenüber die Provinzen Ogooué-Ivindo und Ogooué-Lolo und wird vom Fluss Ogooué im Norden und zwei seiner Nebenflüsse, Offoué und Mingoué, im Osten und Westen sowie vom Chaillu-Massiv im Süden umschlossen.


Der Lopé-Okanda Nationalpark ist sowohl aus ökologischer als auch aus kultureller Sich von großer Bedeutung. 2007 schaffte es das Naturschutzgebiet als einzige Welterbe-Stätte in Gabun in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen zu werden. Seit Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1987 wurden viele Spuren der über 400.000 Jahre langen menschlicher Besiedlung entdeckt, darunter afrikanische Werkzeuge der Steinzeit und Felszeichnungen. Noch heute befindet sich die Landschaft des Lopé-Okanda Nationalparks in einem ständigen Wandel. Dank der der Koexistenz von Savanne und Regenwald auf kleinstem Raum konnte sich eine einzigartige und vor allem reiche Flora und Fauna entwickeln.
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Ivindo Nationalpark

Gabun Nationalparks & Gabun Städte, Gabun RundreisenSüdlich der Stadt Makokou im Nordosten des Landes liegt der 3000 km² große, beeindruckende Ivindo Nationalpark mit der größten Population an Menschenaffen und Elefanten landesweit.
Der Ivindo Nationalpark liegt isoliert in einem Primärregenwald, der von einer Hügellandschaft umgeben ist. Dies ist der Ort an dem Gorillas den Blick eines Menschen ohne jegliche Furcht erwidern, Waldelefanten mit gesenkten Köpfen aus den mineralreichen Gewässern trinken und Büffeln und Sitatungas aus dem üppigen Dickicht auftauchen.

Zwischen den stolzen Baumgiganten, verborgen unter den Baumdachkronen, fließen die unruhigen Gewässer des Ivindo-Stroms nachdem der Park benannt wurde. Hier,  unterhalb von Makokou zeigt er sein wahres Gesicht mit zahlreichen, trügerischen Stromschnellen. In das gefährliche Wasserlabyrinth  wagen sich nur die verwegenen Kota-Fischer aus Loa Loa, dem Fischerdorf unterhalb Makokou, hinein. Zugleich beherbergt das Schutzgebiet mit dem Kongoue-, dem Mingouli-, dem Tsengue- und dem Leledei-Wasserfall die größten Wasserfälle in Zentralafrika.

Der Kongoue-Wasserfall ist mit einer Höhe von 56 Metern und einer erstaunlichen Breite von fast drei Kilometern der schönste und zugleich bekannteste in ganz Zentralafrika. Er wird von dichtem Wald aus immensen Raffia-Palmen umgeben, der tausenden Graupapageien eine sichere Zuflucht bietet.

 

 

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