
BamakoBamako – die Hauptstadt Malis mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern liegt direkt am Niger. Bamako lockt mit dem Botanischen Garten, Zoo und dem Nationalmuseum. Außerdem gibt es diverse quirlige Märkte. Außerdem gilt Bamako als wichtigster Wirtschaftsstandort Malis.
DjenneDjenne war einst eine der bedeutendsten Städte entlang der Trans-Sahara Strecke. Die Moschee von Djenne ist das größte Lehmgebäude der Welt und zählt zu den berühmtesten Bauwerken in Afrika. Jedes Jahr lockt die Djenne Moschee zahlreiche Besucher an. Die Moschee liegt nahe der Altstadt Djennes und wurde 1998 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Jeden Montag findet vor der Moschee ein großer Markt statt.
Mopti
Die kleine Stadt Mopti liegt am Zusammenfluss der Flüsse Niger und Bani. Die 3 Inseln aus denen die Stadt besteht sind durch Dämme miteinander verbunden. Durch den lebendigen Flusshafen voll mit Pinassen und Pirogen ist Mopti das Bindeglied zwischen der arabischen und schwarzafrikanischen Welt. Mopti ist der südlichste Punkt an den die Araber kommen um Ihre Waren mit Schwarzafrika zu tauschen. Richtung Südosten gelangt man zum Bandiagara Plateau welches auch zum Weltkulturerbe zählt. Hier lebt das Volk der Dogon welche noch heute auf sehr traditionelle Art und Weise leben.
SégouDie 130.000 Einwohner zählende Stadt Ségou liegt am Niger 235 Kilometer nordöstlich von Bamako. Ségou wurde im Jahre 1620 vom Volk der Bozo gegründet und war Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Bambara welches bis 1861 bestand. Heute ist Ségou bekannt für seine Fischindustrie und den Fischmarkt. Jedes Jahr im Februar zieht das „Festival sur le Niger“ zahlreiche Besucher an.
TimbuktuIm 15. Jahrhundert war Timbuktu das Zentrum des berühmten Gold- und Salzhandels. Auch waren hier viele islamische Geistliche am Rande der Wüste ansässig. Heute existieren lediglich noch einige Moscheen und Grabmale aus dem 14. Jahrhundert. Ansonsten ist Timbuktu weitestgehend zerfallen.